Pia Mankertz über ihre Gala, die Play-offs und die Zukunft bei den Hurricanes

„Der vierte Platz ist machbar“

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Vorbildliche Kapitänin: Pia Mankertz ergreift nicht nur in den Auszeiten das Wort, sondern ist auch beste deutsche Punktesammlerin der Liga.

Scheeßel - Von Matthias Freese. Pia Mankertz hat eine neue persönliche Bestmarke gesetzt: Mit ihren 26 Punkten beim 77:65 gegen die BG Donau-Ries markierte die Kapitänin der Avides Hurricanes so viele Punkte wie nie zuvor im Basketball-Oberhaus und traf enorm hochprozentig – allein sechs von neun Dreier-Versuchen zappelten im Netz. Gleichzeitig ist die 24-Jährige aktuell die beste deutsche Werferin in Liga eins – und führte ihr Team erstmals in die Play-offs. Was Sie sich dort erhofft, verrät Sie im Interview.

Die Play-offs sind den Hurricanes sicher. Wie erklären Sie sich Ihren grandiosen Auftritt mit 26 Punkten und einem sagenhaften Effektivitätswert von 32?

Pia Mankertz: Ich weiß nicht genau, woran es lag, dass ich so gut getroffen habe, aber die Motivation für dieses Spiel war natürlich sehr hoch. Wir hatten das Hinspiel verloren, weil wir selber nicht gut gespielt hatten. Im Rückspiel wollten wir natürlich zeigen, dass wir es besser können. Außerdem hatten wir einiges wiedergutzumachen nach den letzten Spielen.

Der Klassenerhalt war das erste Ziel, die Play-offs das zweite – und jetzt? Ist Platz vier realistisch erreichbar?

Mankertz: Ich denke, dass der vierte Platz als internes Ziel dienen sollte. Dafür muss Nördlingen mindestens ein Mal verlieren und wir müssen alle weiteren Spiele gewinnen, was nicht einfach wird. Jedoch ist es machbar!

Wen würden Sie sich für die Play-offs wünschen? Hauptsache nicht Achter werden, um nicht gegen Wasserburg antreten zu müssen?

Mankertz: Für die Play-offs gibt es eigentlich keinen Wunschkandidaten. Klar möchte man so spät wie möglich gegen Wasserburg spielen. Ob es dann gegen Saarlouis, Herne, Nördlingen oder Halle im ersten Spiel geht, ist denke ich relativ egal. Nur des Fahrtweges wegen wären Halle oder Herne natürlich nett.

Platz sieben wird allgemein als Lieblingsplatz genannt – sehen Sie das genauso?

Mankertz: Nein, wir wollen nicht mehr Siebter werden, obwohl der Siebte in den letzten Jahren immer im Finale stand.

War mit dem bisherigen Saisonverlauf und -erfolg eigentlich so zu rechnen?

Mankertz: Vom Verlauf der Saison sind, denke ich, alle etwas überrascht. Ich wusste, dass wir in der ersten Liga mitspielen können, doch mit dem fünften Platz hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Das Ziel war ja auch nicht ohne Grund der Klassenerhalt.

Haben Sie sich persönlich schon Gedanken über nächste Saison gemacht oder sogar schon verlängert?

Mankertz: Ich habe noch mit niemandem über die nächste Saison geredet, aber es sieht wohl sehr gut aus, dass ich eventuell noch weiter bei den Hurricanes spielen werde.

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