81:67 – Hurricanes starten schleppend / Stach macht per Doppel-Dreier alles klar

Mankertz dirigiert zum Sieg

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Konzentriert bei der Sache: Pia Mankertz steuerte nicht nur 16 Punkte zum Sieg bei, die Kapitänin setzte ihre Mitspielerinnen gekonnt in Szene und dirigierte sie. ·

Rotenburg - Wieder einmal war es die Anfangsphase, die den Avides Hurricanes zu schaffen machte. So dauerte es bis zur 17. Minute, ehe der Spitzenreiter der 2. Basketball-Bundesliga gegen die Phoenix Hagen Ladies erstmals in Führung ging. Doch im Anschluss hatte das Team von Coach Christian Greve die Partie im Griff und fuhr noch einen 81:67 (38:36)-Auswärtserfolg ein.

Von einem verschlafenen Beginn wollte Greve jedoch nichts wissen. Vielmehr nannte er die Stärke des Gegners als Grund, dass die Hurricanes schwer ins Spiel fanden. „Hagen war am Anfang stark. Es war schwierig, die Mannschaft zu stoppen, denn die Offense war ausgezeichnet“, gestand er. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Gastgeberinnen das erste Viertel mit 24:17 für sich entschieden. „Das hat Hagen verdient gewonnen“, zollte Greve dem Gegner Respekt.

Im zweiten Durchgang kam der Motor der Gäste jedoch zunehmend auf Betriebstemperatur. Allen voran Pia Mankertz drückte der Partie ihren Stempel auf und setzte ihre Mitspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene. „Pia war ganz stark. Sie hat das Spiel super gelesen und dirigiert“, freute sich Greve über die Leistung seines Kapitäns. Mankertz war es auch, die die Hurricanes in der 17. Minute erstmals in Führung brachte (32:30). Zuvor hatte Janae Young per Dreier für den Ausgleich gesorgt.

In der Folgezeit spielte der Spitzenreiter gekonnt seine Klasse aus und fand gegen die Hagener Zonenverteidigung immer wieder die passenden Mittel. Endgültig auf der Siegerstraße waren die Hurricanes schließlich dank Emma Stach. Der Youngster versenkte gleich zwei Dreier innerhalb von nur 60 Sekunden – 61:47 (27.). Auch von der frühen Foulbelastung von Kierra Mallard und Janae Young ließen sich die Gäste nicht aus dem Konzept bringen. „Dadurch mussten wir zwar viel durchwechseln, doch haben alle ihren Job sehr gut gemacht. Es zeichnet die Mannschaft aus, dass trotz der Umstellungen kein Bruch ins Spiel kam“, freute sich Greve. · ml

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