Manager Dirk Steidl rechtfertigt Bruch des Gentlemen’s Agreement

„Die Besten müssen spielen“

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Klare Ansichten, klare Worte: Kelterns Manager Dirk Steidl.

Rotenburg - Nach dem TSV Wasserburg traten die Avides Hurricanes zum zweiten Mal gegen ein Team aus der Basketball-Bundesliga an, dass gegen sie das Gentlemen’s Agreement verletzte.

Grüner Stern Keltern verzichtete in jedem Viertel für mehrere Minuten auf den ursprünglich verabredeten Einsatz von mindestens einer deutschen Spielerin, obgleich mit der eingesetzten Nadja Prötzig, Leonie Elbert und Linn Schüler drei mit angereist waren. Manager Dirk Steidl begründet das mit dem jüngsten Weggang von Ana-Maria Kammer und äußert sich auf Nachfrage.

Warum sehen Sie sich nicht mehr in der Pflicht, sich an das Agreement zu halten?

Dirk Steidl: Es ist das Agreement der Anderen. Wir sind doch damals nicht gefragt worden. Warum soll ich es denn machen?

Weil es von den Erstligisten so verabredet worden ist?

Steidl: Wir machen das hier professionell. Ich investiere doch nicht, um dann das, was ich gekauft habe, wegzuwerfen. Die Mädchen trainieren zehn Mal die Woche, alle sind stets im Training. Da muss es auch so sein, dass die Besten spielen.

Elbert und Schüler saßen ohne Einsatz auf der Bank. Sind sie nicht gut genug?

Steidl: Die beiden hätten das Niveau noch nicht, aber sie werden es bekommen. Sie wollen wir fördern. Und fürs nächste Jahr überlegen wir, die Strukturen dementsprechend zu ändern. maf

Kommentar: Solidarität ist endgültig abgeschafft

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