Aber die S 40 ist die erfolgreichste Mannschaft des Rotenburger SV im letzten Jahrzehnt

Malendes Trainingspläne sind gefürchtet

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Die S 40 des RSV ist eine eingeschworene Erfolgsgemeinschaft – und das schon seit Jahren.

Start-Nr. 20: Rotenburg - „Ein Jahr ohne Titel ist ein verlorenes Jahr!“ Das könnte durchaus ein Zitat von Uli Hoeneß sein, stammt aber von Heiko Malende. Der ist in Personalunion Fitness-Trainer, Taktikwart und Goalgetter der wahrscheinlich erfolgreichsten Mannschaft des Rotenburger SV im letzten Jahrzehnt. Auch 2012 wurde wieder die Meisterschaft geholt und die Erfolgsgeschichte der S 40-Fußball-Senioren um ein neues Kapitel erweitert.

Im S 40-Bereich wird der Meister durch eine Endrunde zwischen den Staffelsiegern ausgetragen. Nachdem in 2011 noch das Double zu Buche stand, konnte die Mannschaft den Titel des Kreismeisters gegen die ewigen Kontrahenten des FC Ostereistedt/Rhade verteidigen. Viele der Akteure spielen schon über 40 Jahre Fußball. Keiner von ihnen hat in den Jahren die Lust am Kicken verloren, einige kennen sich schon aus der E-Jugend. Ein paar Spieler haben es sogar während der „jungen“ Jahre weit gebracht. Heiko Malende, mit über 30 Toren in 2012 erfolgreich, ist ein RSV-Urgestein und hat sich viele Jahre in der Oberliga einen Namen gemacht. Bernd Santl zum Beispiel hat unter Otto Rehhagel für den 1. FC Kaiserslautern die Fußball-schuhe geschnürt. Mit „Darek“ Sztorc und Adam Posilek verfügen die Rotenburger Oldies über weitere Akteure mit Profierfahrung in höheren Klassen. Beide haben in der ersten polnischen Liga begonnen und sich in Deutschland in der Regionalliga Nord ihre Sporen verdient, bis sie in Rotenburg eine neue Heimat fanden und sesshaft wurden. Aber auch die „Jungs“ , die früher „nur“ auf Kreis- oder Bezirksebene gespielt haben, tragen entscheidend zum gemeinsamen Erfolg bei. Der Zusammenhalt über so viele Jahre sucht seinesgleichen. Auch außerhalb des Feldes wird die Kameradschaft gelebt. Ob es das gemeinsame Anschauen von Livespielen im Sportlerheim ist, das Kickerturnier bei Uwe Meyer oder das Trainingslager auf „Malle“.

Gefürchtet sind die Trainingspläne am Anfang der Spielzeit. Wurde in früheren Jahren in der Vorbereitung noch bis zu vier Mal in der Woche trainiert, begnügt sich der Coach inzwischen mit zwei intensiven Einheiten. Da kommt es auch schon mal vor, dass die Mannschaftsleitung noch am Morgen des Silvestertags eine Trainingseinheit ansetzt. Die erneute Titelverteidigung ist somit in 2013 fest eingeplant. · häb

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