2:1-Sieg gegen den RSV reicht der S 40 des FC Ostereistedt/Rhade nicht

Malende macht Reeßum doch noch zum Meister

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Auch Traice Kocev (am Ball) tat alles, um die Meisterschaft des FC Ostereistedt/Rhade zu verhindern – mit Erfolg. ·

Rotenburg - Erstmals sicherte sich der TuS Reeßum die S 40-Meisterschaft im Fußball. Im entscheidenden Spiel der Staffelsieger-Dreierrunde reichte dem FC Ostereistedt/Rhade ein 2:1 (1:0)-Erfolg beim Rotenburger SV nicht, um die Reeßumer noch abzufangen. Nach Spielschluss nahm der stellvertretende Kreisvorsitzende Peter Krüger die Meisterehrung vor. Auch Vizemeister FC Ostereistedt/Rhade und der Dritte Rotenburger SV wurden als jeweilige Staffelsieger mit einer Plakette ausgezeichnet.

Der TuS Reeßum war zwar in den vergangenen Jahren mehrmals Pokalsieger geworden, hatte aber nie den Meistertitel erringen können. „Die meisten Spieler sind zuletzt in der Saison 1997/1998 Kreismeister mit der damaligen Altherrenmannschaft geworden“, erinnert sich Betreuer Günter Hildebrandt.

Ein besonderes Kompliment gilt dem Rotenburger SV. Obwohl die Mannschaft von Heiko Malende nach der 4:6-Niederlage in Reeßum nicht mehr Meister werden konnte und Stammspieler wie Adam Posilek, Bernd Santl, Detlef Lehmann und Slavko Arlovic fehlten, hängte sich das Team voll rein und zeigte eine tolle sportliche Moral. „Wir haben Charakter gezeigt und uns auch nicht hängenlassen, als schon nach fünf Minuten unser Abwehrchef Ralf Mensing verletzt ausscheiden musste“, war Spielertrainer Heiko Malende nach dem Abpfiff trotz der knappen Niederlage stolz auf seine Team.

Der FC Ostereistedt/Rhade war zwar meist feldüberlegen, doch der Rotenburger SV besaß in den 70 Minuten durchaus gute Konterchancen und hatte in Torhüter Thorsten Nitz einen ganz starken Rückhalt. Die 1:0-Pausenführung durch ein Tor von Matthias Gerdes nach 16 Minuten wusste aber auch er nicht zu verhindern. Als 15 Minuten nach dem Wechsel die Gäste durch Dietmar Martens per Kopfball auf 2:0 erhöhten, schien die Meisterschaft für den FC Ostereistedt/Rhade greifbar nahe. Der Rotenburger SV wehrte sich aber und schaffte sieben Minuten vor dem Abpfiff den 1:2-Anschlusstreffer durch Malende. „Nachdem ich schon vorher zwei Chancen versiebt hatte, habe ich Gott sei Dank getroffen“, atmete der Torschütze auf. Damit war die Partie gelaufen, und die anwesende Reeßumer Mannschaft durfte nach langem Zittern die Meisterfeierlichkeiten einleiten. · jho

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