Lünzmann ist nach seiner Verletzung beim Rotenburger SV II eine feste Größe

„Ich starte jetzt voll durch“

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Thies Lünzmann, hier noch als verletzter Zuschauer, ist beim RSV II angekommen.

Rotenburg - Wenn Dariusz Sztorc über Thies Lünzmann spricht, gerät der Trainer des Fußball-Bezirksligisten Rotenburger SV II ins Schwärmen: „Thies ist ein sehr wichtiger Spieler für mich. Er ist nicht nur kopfballstark, sondern hat auch eine enorme Übersicht auf dem Platz und zeigt immer Präsenz. Zudem ist er flexibel einsetzbar.“ Allerdings kann Lünzmann seine Stärken erst seit einigen Spielen unter Beweis stellen. Der gelernte Mittelfeldspieler hatte sich in der Vorbereitung eine Zerrung des Innenbandes im rechten Fuß zugezogen und verpasste dadurch die ersten fünf Liga-Partien. Doch mittlerweile ist er beim RSV II zu einer festen Größe geworden.

„Wir mussten sehr lange auf Thies verzichten. Er trainiert aber seit Wochen konstant und ist ein sehr wichtiger Spieler für uns geworden“, lobt der Rotenburger Coach den 23-Jährigen. Zwar trage er zurzeit noch eine Manschette in den Spielen, allerdings sei das nur eine Vorsichtsmaßnahme. „Das mache ich für meinen Kopf. Laut den Ärzten könnte ich sie auch schon weglassen“, berichtet Lünzmann, der eigentlich gelernter „Sechser“ ist, von Sztorc aber nach seiner Verletzung zum Abwehrspieler umfunktioniert wurde. „Das hat konditionelle Gründe“, sagen sowohl sein Trainer als auch der Spieler selbst. „Ich fühle mich aber auch in der Innenverteidigung sehr wohl“, ergänzt der Groß- und Außenhandelskaufmann.

„Ich halte große Stücke auf Thies. Er hat viel Potenzial, kann sowohl in der Innenverteidigung als auch als ‚Sechser‘ oder ‚Zehner‘ auflaufen“, so Sztorc, der Lünzmann vor der Saison vom SC Tewel (Kreisliga Heidekreis) geholt hatte. Mittlerweile fühlt sich Lünzmann beim RSV II pudelwohl. „Ich habe mich gut eingelebt, wurde von den Mitspielern super aufgenommen und starte jetzt voll durch“, freut er sich. Auch am Ende des Negativtrends ist er nicht ganz unschuldig, erzielte er doch vor zwei Wochen den Siegtreffer gegen den TSV Ottersberg II. Für die restlichen drei Hinrundenspiele hofft Lünzmann, „dass wir keines verlieren und danach keinen Abstiegsplatz einnehmen“. Mit einem Sieg am Sonntag gegen den VfL Visselhövede wäre das schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.

jdi

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