Walsede hat Endspiel gegen Hesedorf

Lüning öffnet die Kreisliga-Tür

Julius Niederschulte (am Ball) stieß immer wieder aus dem offensiven Mittelfeld mit nach vorne und beschäftigte Karlshöfens Jan-Christian Franz und seine Nebenleute ganz gut. Am Ende siegte Walsede mit 2:1, wodurch die Gastgeber absteigen. - Foto: Freese
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Julius Niederschulte (am Ball) stieß immer wieder aus dem offensiven Mittelfeld mit nach vorne und beschäftigte Karlshöfens Jan-Christian Franz und seine Nebenleute ganz gut. Am Ende siegte Walsede mit 2:1, wodurch die Gastgeber absteigen.

Karlshöfen - Von Matthias Freese. Jetzt hat der FC Walsede sein erhofftes Endspiel um den Aufstieg in die Kreisliga. Durch einen 2:1 (1:0)-Sieg in der Relegation beim damit abgestiegenen Kreisliga-Viertletzten TSV Karlshöfen kann der Vizemeister der 1. Fußball-Kreisklasse Süd den Sprung nach oben aus eigener Kraft schaffen. Ein weiterer Sieg gegen den MTV Hesedorf, den Kontrahenten aus der Nordstaffel, ist dafür am Sonnabend (16 Uhr in Westerwalsede) Voraussetzung.

„Wir haben es selbst in der Hand. Ich glaube, dass es dieses Mal klappt“, betonte Walsedes Coach Uwe Henke. Im Vorjahr war seine Elf in der Relegation gescheitert. Das soll nicht erneut passieren.

Die Tür zur Kreisliga öffnete Nils Lüning. Sein Freistoß, fast von der Mittellinie aus, segelte in der 29. Minute an Freund und Feind inklusive Keeper Adrian Mahler vorbei ins Tor – 1:0. Karlshöfen hatte nur in der Anfangsphase gute Szenen, wobei Michel Stolzenberg aus der Nahdistanz das leere Tor per Kopf nicht traf (10.). In einer spielerisch nicht unbedingt hochklassigen Partie war Walsede vor 350 Zuschauern das engagiertere und gefährlichere Team. „Wir haben kämpferisch total überzeugt, ein Klassenunterschied war nicht festzustellen. Da wir in den Zweikämpfen stärker waren, war der Sieg verdient“, urteilte Henke. 

Neben einer gut gestaffelten Defensive setzte er vorne mit Benneth von Frieling auf nur eine Spitze. „Was er an Laufarbeit gegen drei Verteidiger geleistet hat, war schon klasse“, lobte der Trainer. Von Frieling war es auch, der sein Team in der 62. Minute nach einem Lüning-Freistoß zum 2:0 köpfte. Es wäre das „Wunschergebnis“ gewesen, wie Fußball-Boss Rüdiger Dittmer schon in der Pause bemerkte. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung hätte Walsede gegen Hesedorf schließlich schon ein Remis zum Aufstieg gereicht. Doch dabei blieb es nicht, denn eine kleine Unsicherheit in der Abwehr nutzte Jonas Kunz zum Anschlusstreffer (73.).

Nun liegt der Fokus der Walseder Mannschaft also auf dem finalen Spiel gegen den MTV Hesedorf. Und der des Vereins zusätzlich darauf, für die nötige Sicherheit zu sorgen, nachdem Hesedorfer Fans in der ersten Relegationspartie gegen Karlshöfen bekanntlich Feuerwerkskörper gezündet und etliche Beleidigungen unter der Gürtellinie ausgestoßen hatten. Ein Sportgerichtsverfahren gegen den Nord-Club wurde inzwischen eingeleitet.

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