Hurricanes-Talent führt Deutschlands U 16 auf Platz zehn

Lotta Stach beeindruckt bei der EM

Gegen Dänemark gelangen Lotta Stach (l.) allein sechs Dreier – Turnierrekord bei der EM in Litauen. - Foto: Matas Baranauskas/FIBA
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Gegen Dänemark gelangen Lotta Stach (l.) allein sechs Dreier – Turnierrekord bei der EM in Litauen.

Scheeßel - Von Matthias Freese. Lotta Stach hat ihre Feuertaufe, ihren ersten Einsatz bei einer Europameisterschaft, eindrucksvoll bestanden. Das Talent des Basketball-Zweitligisten Avides Hurricanes beendete das Turnier im litauischen Kaunas mit der deutschen U 16-Nationalmannschaft auf Platz zehn und avancierte dabei zu einer der auffälligsten Spielerinnen der EM.

„Es war für mich eine unglaublich tolle Erfahrung, mich mal mit den besten Spielerinnen Europas in meinem Alter zu messen. Ich habe da jede Menge mitgenommen und es hat mich sicherlich weitergebracht“, meinte die 16-Jährige.

Die einzige niedersächsische Spielerin im Kader von Bundestrainer Pierre Hohn ist nach ihrer älteren Schwester Emma (Rutronik Stars Keltern) die zweite EM-Teilnehmerin aus dem Nachwuchsbereich der Hurricanes. Die Schwestern hatten sich im Vorfeld auch zusammen intensiv vorbereitet.

Inzwischen hat auch Lotta Stach bereits mehr als 20 Jugendländerspiele für Deutschland absolviert. In Litauen stand der Guard in jeder der sieben Begegnungen innerhalb von neun Tagen in der Starting Five und überzeugte mit starken Auftritten. Vor allem der vorletzten Partie gegen Dänemark (63:45) drückte Stach ihren Stempel auf. 22 Punkte erzielte sie, darunter befanden sich gleich sechs Dreier – Turnierrekord! Dadurch war sie am Ende auch siebtbeste Distanzwerferin unter allen Spielerinnen der EM. 

Im Spiel um Platz neun gegen Lettland (45:49) steuerte die Buchholzerin erneut sieben Punkte bei. Mit neun Zählern im Schnitt war sie insgesamt zweitbeste Scorerin ihres Teams, außerdem beste Dreierschützin, beste Freiwerferin und beste Defense-Spielerin. Sie hatte mit die wenigsten Turnover und die meisten Steals und stand durchschnittlich 24 Minuten auf dem Feld. Ärgerlich war eigentlich nur, dass ihr Team in die Runde der besten Acht hätte einziehen können, diese jedoch knapp verpasste.

„Mir bleibt vieles in Erinnerung. Dazu gehören sicherlich der Sieg gegen den Gastgeber aus Litauen vor 600 lautstarken Heimfans und mein ganz persönlicher Dreierlauf im vorletzten Spiel gegen Dänemark“, erzählt der Youngster und lobt auch den Zusammenhalt im Team: „Es herrschte wirklich eine klasse Stimmung. Auch nach fast sechs Wochen komplett gemeinsamer Zeit haben wir uns immer wieder gegenseitig unterstützt und im Spiel gepusht.“

Anderthalb Monate konzentrierte sich Stach nur auf Basketball und verpasste die ersten zwei Schulwochen. „Jetzt heißt es für mich, sich so schnell wie möglich wieder im Schulalltag einzufinden. Und dann geht es ja schon wieder – nach gut einer Woche Regeneration – mit den Hurricanes weiter. Da freue ich mich schon sehr“, betont sie. Die Zweitliga-Saison startet am 29. September mit dem Heimspiel gegen die SG Bergische Löwen.

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