Schwitschens Aufstiegsgarant bleibt / „Der ist unverkäuflich!“

Lorkes klares Bekenntnis

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Den Ball am Fuß, den Kopf hoch: Schwitschens Christopher Lorke demonstrierte auch im Relegationsspiel seine Klasse und erzielte seine Saisontore 25 bis 27. ·

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseSCHWITSCHEN · In seinem Job entwickelt er Apps für Smartphones – auf dem Platz produziert er Tore und treibt den Fortschritt des SV Schwitschen voran. Sein jüngstes Projekt: Christopher Lorke schoss seinen Club mit einem Dreierpack im Relegationsspiel gegen den TSV Byhusen (3:1) in die 1. Fußball-Kreisklasse. „Ich hätte es mir nicht schöner vorstellen können – für meinen Heimatverein aufzulaufen und dann auch noch entscheidenden Anteil am Sieg zu haben“, bemerkt der 22-Jährige.

Sein Coach Manuel Nielsen, als Immobilienberater eher darauf bedacht, Häuser an den Mann zu bringen, zitiert im Fall von Lorke einen eher branchenunüblichen Slogan: „Der ist unverkäuflich!“ Natürlich hat auch er längst mitbekommen, dass andere Vereine bei seinem Stürmer Schlange stehen. Doch allzu große Sorgen muss er sich auch nicht machen. „Es wurde immer mal wieder Interesse geäußert, aber ich werde im Verein bleiben“, sagt Lorke. Auch der Ortsrivale und Bezirksliga-Aufsteiger VfL Visselhövede erhält einen Korb: „Ich möchte von Schwitschen nicht nach ‚Vissel‘ wechseln. Das macht man nicht, wenn man zu seinem Heimatverein so einen Draht hat.“

Außerdem, das hat der Torjäger festgestellt, sind die Perspektiven in Schwitschen aufgrund der guten Nachwuchsarbeit bestens. „Nächste Saison wollen wir die Klasse halten, aber auf lange Sicht haben wir große Chancen, mehr zu erreichen und wollen in die Kreisliga. Mit dieser jungen Mannschaft ist das realistisch“, glaubt der in Sittensen tätige, aber in Visselhövede wohnende Anwendungsentwickler.

27 Tore steuerte er zum Aufstieg bei, der Coach schwärmt von „seiner linken Klebe“ und betont: „Er ist hochbegabt, ein Vollblutfußballer, und er hat einen richtig guten Charakter. Manchmal muss man ihn allerdings ein bisschen in den Arm nehmen.“ Die Komplimente gibt Lorke gern zurück: „Manuel ist einer, der uns antreibt und in jedem Training weiter nach vorne bringt. Er hat junge Leute herangeführt, die ich gar nicht auf der Liste hatte.“ Ihn selbst werden die Kontrahenten dafür in der nächsten Saison wohl alle auf dem Zettel haben, wenn es gegen Schwitschen geht.

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