RSV nach 1:3 am Tabellenende

Lohne „ist noch eine Nummer zu groß“

Yannik Funck im Porträt.
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Yannik Funck gelang das späte 1:3 des RSV.

Trotz der Niederlage und des Tabellenstandes ist RSV-Coach Tim Ebersbach nicht unzufrieden. Schließlich mussten die Oberliga-Kicker bislang gegen die Top drei ran.

Rotenburg – Am vierten Spieltag sind die Fußballer des Rotenburger SV ans Tabellenende ihrer Oberliga-Staffel gerutscht. „Klar sind zwei Punkte bisher nicht toll, aber wir wissen ja, gegen wen wir gespielt haben und das wir zunächst alles von oben hatten“, betonte Coach Tim Ebersbach alles andere als panisch. Er sprach nach der 1:3 (0:1)-Niederlage bei einem der großen Titelfavoriten, dem TuS Blau-Weiß Lohne, von einer „ansprechenden Leistung“ seiner Elf und einer Partie, die „man sich richtig gut anschauen“ konnte.

Keine Punkte, aber trotzdem ein Geschenk erhielt Ebersbach nach der Pressekonferenz im Heinz-Dettmer-Stadion. Lohnes Trainer Henning Rießelmann brachte ihm erst mal eine Bratwurst und eine Portion Pommes. Lieber hätte der RSV-Coach natürlich die Punkte genommen, doch diesen Wunsch verwehrte ihm vor allem der dreifache Torschütze Christopher Schepp. Der Stürmer traf in der neunten Minute zunächst aus stark abseitsverdächtiger Position sowie später in der 65. und 81. Minute. In der 53. Minute parierte Rotenburgs starker Keeper Jeroen Gies zudem einen Strafstoß von Rilind Neziri, den er selbst verursacht hatte. „Dabei war er eher am Ball“, betonte sein Coach. Den späten Anschlusstreffer des RSV erzielte Yannik Funck nach einer Ecke mit einem Volleyschuss.

„Wir haben in der ersten Halbzeit nicht viel zugelassen. Das Einzige, was wir uns vorwerfen können, ist, dass die letzte Zielstrebigkeit, die letzte Konsequenz gefehlt hat, um den Ausgleich zu machen“, monierte Ebersbach und dachte unter anderem an die Chance von Noel Lohmann in der 25. Minute. Kurz darauf musste der RSV wechseln. Mittelfeldspieler Tobias Kirschke schied mit Adduktorenproblemen aus, der ballsichere Björn Mickelat kam und ging in die Spitze, Joel Schallschmidt von dort auf die Achter-Position. Zwar wechselten die Wümmestädter zwischenzeitlich von ihrem 4-1-4-1-System zum 3-5-2, kehrten nach dem dritten Gegentor aber wieder dahin zurück.

„Fußballerisch haben wir einen guten Ball gespielt“, fand Ebersbach. Letztlich war Lohne aber „noch eine Nummer zu groß für uns. Die haben schon eine Wucht“, räumte er ein. In der Schlussphase verhalf er übrigens Neuzugang Louis Kirmeier noch zu seinem Oberliga-Debüt.

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