„Vissel“ schnappt sich doch noch einen Punkt – 1:1

Lohmann netzt in letzter Sekunde ein

Den Ball sicher in den Armen: Visselhövedes Keeper Michel Brückner (vorne) präsentierte sich als starker Rückhalt gegen die FSV Hesedorf/Nartum. Foto: FREESE
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Den Ball sicher in den Armen: Visselhövedes Keeper Michel Brückner (vorne) präsentierte sich als starker Rückhalt gegen die FSV Hesedorf/Nartum.

Visselhövede – Patrick Peter hatte es beim Aufwärmen versucht, doch der Oberschenkel machte nicht mit. Damit musste Thomas Heidler, Coach des Fußball-Kreisligisten VfL Visselhövede, kurz vor dem Anpfiff noch umstellen. Ohne den Routinier, dafür mit Zweite-Herren-Spieler Vincent Teitz. „Er hat einen sehr guten Job in der Innenverteidigung gemacht. Ich bin sehr froh, dass er bei uns mitgefahren ist“, lobte Heidler den Youngster. Und auch bei Michael Lohmann bedankte sich der Trainer hinterher, schließlich verbuchten die Heidestädter dank des Last-Minute-Treffers des Abwehrmannes noch ein 1:1 (0:1) bei der FSV Hesedorf/Nartum.

„Das ist auf jeden Fall ein glücklicher Punktgewinn für uns. Wir haben leider nur einen sehr dünnen Kader, dieses Mal konnte ich nicht mal auswechseln. Die elf Leute auf dem Platz haben es aber sehr gut gemacht“, freute sich Heidler. Aufgrund der dünnen Personaldecke war es nicht verwunderlich, dass Visselhövede zunächst etwas zurückhaltender in die Partie startete. Die Gastgeber gaben den Ton an und kamen durch den Hellweger Niklas Niestädt zum 1:0 (23.). „Da haben wir mal wieder ein unnötiges Geschenk verteilt“, kritisierte Heidler.

Nur zwei Minuten später hatte Andreas Bammann die große Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Seinen Handelfmeter brachte er jedoch nicht im Tor unter. Keeper Michel Brückner parierte den Ball. „Das war niemals ein Handspiel. Ich weiß nicht mal, wer bei uns dran gewesen sein soll“, ärgerte sich Heidler. Und er ergänzte: „Wenn Hesedorf in dieser Situation das 2:0 macht, wäre das Spiel sicherlich ganz anders verlaufen. Auch in der Folgezeit hat Michel wirklich super Paraden gezeigt und uns somit im Spiel gehalten“, lobte der Coach seinen Schlussmann. Kurz vor der Pause kamen dann auch mal die Gäste gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Robert Posilek traf jedoch nur den Pfosten. „Danach kam von beiden Seiten erstmal nichts mehr“, beschrieb „Vissels“ Trainer.

Nach dem Seitenwechsel machten die Gastgeber zwar wieder Druck, schafften es aber nicht, den Vorsprung weiter auszubauen. Am Ende waren es schließlich die Gäste, die sich dank Lohmann noch wie der Sieger fühlen durften. Nach einer Flanke von Yunes Parvizi war der Abwehrmann zur Stelle – 1:1 (90.+4).  ml

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