Doch kein Meniskusschaden bei Rotenburgs Keeper

Lohmann gibt Entwarnung

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Doch nicht so schlimm wie befürchtet: Rotenburgs Torwart Henner Lohmann hat keinen Meniskusriss, sondern nur eine schwere Entzündung im Knie.

Rotenburg - Aufatmen bei Henner Lohmann: Der Torwart des Fußball-Landesligisten Rotenburger SV ist doch nicht so schlimm verletzt wie zuvor angenommen. „Ich habe zum Glück doch keinen Meniskusriss“, gibt der Schlussmann Entwarnung. Lohmann war vergangene Woche beim Training im Rasen hängen geblieben und hatte sich unglücklich das Knie verdreht. „Mein Arzt hat mir unter der Woche mitgeteilt, dass ich nur eine schwere Entzündung im Knie habe“, berichtet der 25-Jährige.

Ein Einsatz am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den TSV Ottersberg kommt aber noch definitiv zu früh. Auch wenn der Keeper beim Derby gerne zwischen den Pfosten stehen würde. So wird wie am vergangenen Wochenende wieder Sebastian Lauridsen aus der zweiten Mannschaft den Platz von Lohmann einnehmen. „Sebastian macht seine Sache bisher sehr gut. Ich bin mit meinem Ersatzmann wirklich zufrieden. Ich bin mir auch sicher, dass er gegen Ottersberg wieder eine gute Leistung abrufen wird“, lobt der RSV-Stammkeeper seine Verletzungsvertretung.

Viel wichtiger ist Lohmann allerdings, dass er bald wieder selber das RSV-Tor hüten kann. „Ich habe bereits am Mittwoch ein leichtes Lauftraining absolviert. Das klappte ganz gut. Ich hatte keine Schmerzen“, berichtet Lohmann, der seine Entzündung mit dem Arzneistoff Diclofenac in den Griff bekam. Seit dem er den Entzündungshemmer verschrieben bekommen habe, sei die Schwellung fast komplett abgeheilt. „Ich bin absolut erleichtert, dass es nichts Schlimmeres ist“, betont Lohmann: „Jetzt will ich mal schauen, ob ich nächste Woche schon wieder voll ins Training einsteigen kann. Wenn alles nach Plan läuft, hoffe ich, dass ich Ende April im Heimspiel gegen den MTV Treubund Lüneburg wieder im Tor stehe.“

Für das Spiel gegen Ottersberg muss Trainer Jan Fitschen aber nicht nur auf Lohmann verzichten. Neben dem Keeper fällt auch Fynn Schnabel aus – aber nicht verletzt. Der Stürmer muss eine Gelbsperre absitzen. Dafür kehren Patrick Klee und Mathis Wulff in den Kader zurück. Dennoch erwartet RSV-Betreuer Jörg Matthies einen heißen Tanz. „Ich gehe von einer kampfbetonten Partie aus, weil Ottersberg noch nicht durch ist und sie die Punkte im Kampf gegen den Abstieg gut gebrauchen könnten. Dennoch wollen wir die drei Punkte. Und das Derby dürfte eine Extra-Motivation sein, sodass wir es am Ende auch gewinnen“, ist sich Matthies sicher.

jdi

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