Nur Lohmann ist beim 0:4 hellwach

Rotenburger SV ist gegen den Bremer SV fast chancenlos

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Hier entwischt Alexander Garuba (l.) seinem Bewacher Tim Rieckhof. Sonst kam er auf der rechten Seite kaum durch.

Elsdorf - Von Vincent Wuttke. Das Warten auf das erste Tor in der Vorbereitung geht beim Rotenburger SV weiter. „So langsam wäre es mal Zeit“, findet auch Coach Tim Ebersbach. Nach drei Tests beim Blitzturnier in Lünzen haben die Landesliga-Fußballer nun auch kein eigenes Tor im ersten Gruppenspiel der Elsdorfer Pokalwochen gegen den Bremer SV erzielt – 0:4 (0:3).

Gegen den Serienmeister der Bremenliga war die Elf von Neu-Coach Tim Ebersbach nur einmal richtig nah dran, den Ball in den Maschen unterzubringen. Nach zwölf Minuten tauchte Stürmer Toni Fahrner frei im Strafraum auf, Christian Ahlers-Ceglarek parierte allerdings. Damit war der Arbeitstag für den Bremer Schlussmann schon beendet. 

Doppelschlag vor der Pause entscheidet das Spiel

Viel öfter eingreifen musste dagegen Henner Lohmann im Kasten des RSV. Das lag daran, dass seine Vorderleute den Gegner mit groben Fehlpässen im Aufbauspiel immer wieder zu Großchancen einluden. Erst Tobias Kirschke und dann Tim Potratz spielten den Ball genau in den Fuß der Bremer Angreifer. Lohmann bügelte die Fehler mit zwei starken Reflexen gegen Onur Uzun (17.) und Simon-Joel Cakir (21.) aber aus. „Die Fehlpässe und die fehlende Konzentration in den Situationen sind wohl auch die Konsequenz aus den schweren Beinen“, mutmaßte Coach Ebersbach.

Alles halten konnte sein Keeper nicht. In der 25. Minute war er beim Abstauber von Frithjof Rathjen zwar erneut dran, konnte den Gegentreffer aber nicht verhindern. Mit einem Doppelschlag kurz vor der Halbzeit war die Begegnung dann auch schnell entschieden. Sebastian Kurkiewicz hatte zwei Mal mit seinem linken Fuß eingenetzt (42./44.). „Das war unnötig, weil es danach hätte schlimm werden können“, fand Ebersbach. Die tiefstehende Defensive des RSV ließ zu viele Freiräume offen. Diese wusste Bremen während des gesamten Spiels vor allem im Mittelfeld zu nutzen.

Erwartbares Ergebnis

Trotz des klaren Rückstands wechselte Ebersbach eine Stunde lang fast nicht. Zur Pause kam lediglich Didier Kapinga für Atilla Iscan im Sturm. Erst danach begann die Rotation mit insgesamt acht Wechseln. Nach einem Foul von Matthis Wulff an Philip-Bruno Rockahr schoss Ole Laabs den fälligen Elfmeter an den Pfosten (70.). Kurz vor Schluss nickte Gökhan Yücel zum Endstand ein (89.). „Vor dem Spiel hätte man wohl ein Ergebnis zwischen 0:3 und 0:5 erwartet“, so Ebersbach, der anfügte: „Wenigstens haben wir in der zweiten Hälfte ordentlich dagegengehalten.“

Apropos zweite Hälfte. Kurz nach dem Seitenwechsel wurde das Kennzeichen des Autos von Schiedsrichter Tim Lahse (TuS Elsdorf) durch die Lautsprecher aufgerufen, weil es an einer falschen Stelle stand. Dem Unparteiischen wurde dies von seinem Assistent mitgeteilt. Für eine gute Minute unterbrach Lahse die Begegnung, um alles zu klären.

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