Drei Tore bei Unterstedts 4:2

Linke führt den Landesligisten vor

Da kann sich Elstorfs Keeper Timo Haepp noch so strecken: Leon Linke (schwarzes Trikot) hat wieder für die SG Unterstedt getroffen. Gleich drei der vier Tore gelangen ihm beim 4:2-Sieg.
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Da kann sich Elstorfs Keeper Timo Haepp noch so strecken: Leon Linke (schwarzes Trikot) hat wieder für die SG Unterstedt getroffen. Gleich drei der vier Tore gelangen ihm beim 4:2-Sieg.

Unterstedt – Diese Frage musste einfach gestellt werden: Wer war eigentlich der Fußball-Landesligist und wer der Kreisligist? Die Trainer der SG Unterstedt wussten die konkrete Antwort clever zu umkurven. „In der ersten Halbzeit kam es uns entgegen, dass der TSV Elstorf schläfrig angefangen hat“, meinte Fabian Knappik nur. Im Testspiel hatten seine Mannen die zwei Ligen höher spielenden Gäste mächtig vorgeführt und mit 4:2 (4:0) bezwungen. Überragend: Leon Linke mit drei Toren.

Unschwer war zu erkennen, dass die Unterstedter an Qualität dazugewonnen haben. Insbesondere Yannik Malende und Kay Slominski, beide vom Rotenburger SV gekommen, zeigten mehrfach, dass sie über höherklassige Erfahrung verfügen. „Sie wissen halt, wie man die Bälle spielen muss und haben das ganz gut geordnet“, fand Knappik. Aber auch sonst zeigten die Platzherren auf ihrem spürbar verbesserten Geläuf ein beeindruckendes Passspiel – auch die Diagonalbälle aus der eigenen Hälfte fanden immer wieder Abnehmer. „Dass wir aus drei Schüssen drei Tore machen, ist aber eigentlich nicht unsere Paradedisziplin“, wunderte sich selbst Knappik. Nach Linkes 1:0 (4.) und 3:0 (20.) sowie Daniel Moderaus 2:0 (9.) gelang dem Goalgetter – erneut nach einer Moderau-Ecke – sogar sein dritter Treffer (32.). Spätestens ab dem Zeitpunkt gingen seine Gegenspieler rustikaler zur Sache.

„Klar hatten die Elstorfer mehr Ballbesitz, aber wir haben unseren deutlich besser ausgespielt“, stellte Patrick Werna, das neue Mitglied des Trainer-Trios, fest.

Erst als munter durchgewechselt wurde, geriet der Spielfluss ins Stottern, Elstorf ging in der Viertelstunde nach der Pause schon am Unterstedter Strafraum drauf und holte durch Tore von Fynn Linzer (48.) und Timo von Reith (58.) auf. „Und wir haben den Ball vorne nicht festgemacht“, stellte Coach Uwe Delventhal, der seinen Platz schräg hinter dem Tor und nicht neben Werna und Knappik an der Seitenlinie bezogen hatte, fest. Mit der Rückkehr einiger Stammkräfte und Routiniers stoppten die Platzherren diesen Flow jedoch.

Von Matthias Freese

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