Michel Müller schießt den TuS Fintel mit vier Toren zum Sieg über den TV Hassendorf

Auf Lewandowskis Spuren

Michel Müller (am Ball) zählt beim TuS Fintel trotz seiner erst 19 Jahren zu den Leistungsträgern. Am Wochenende schoss er den TV Hassendorf mit vier Treffern im Alleingang ab. - Archivfoto: Woelki

Fintel - Von Julian Diekmann. „Nein“, erklärt Michel Müller knapp. Vier Tore in einer Partie seien ihm bisher auch noch nicht gelungen. Dass er diese zudem allesamt in einer Halbzeit erzielte, „macht mich schon ein wenig stolz“, um im gleichen Atemzug zu betonen, dass der 4:1-Sieg am Wochenende in der 1. Fußball-Kreisklasse Süd gegen den TV Hassendorf „oberste Priorität hatte“ und nicht zur „One-Man-Show“ hochsterilisiert werden soll.

Zwar kommt Müller nicht an den Rekord von Robert Lewandowski heran, der vergangene Bundesliga-Saison beim Spiel des VfL Wolfsburg binnen neun Minuten fünf Treffer zum 5:1-Sieg des FC Bayern München beisteuerte, Müller benötigte für seine vier Buden 37 Minuten, dennoch war der Auftritt des 19-Jährigen mehr als beeindruckend.

Müller brauchte in der Kreisliga-Begegnung allerdings 56 Minuten, um so richtig in Fahrt zu kommen. Anschließend lief es aber wie am Schnürchen. Erst traf der Verwaltungsfachangestellte der Gemeinde Fintel per Strafstoß zum verdienten Ausgleich (56.), dann folgten seine Treffer zwei, drei und vier (77./80./90.+3). „Es war schon ein cooles Gefühl, aber ohne meine Mitspieler hätte ich das auch nicht geschafft“, zeigt sich der Offensivspieler bescheiden. Mittlerweile hat er sein Torkonto auf acht Treffer hinaufgeschraubt.

Seit zweieinhalb Jahren kickt Müller bereits für die Finteler Herrenmannschaft. „Ich fühle mich im Verein pudelwohl. Der TuS Fintel ist eine Herzensangelegenheit für mich“, betont er und träumt von Höherem. „Mein Ziel ist es, mit dem Club in die Kreisliga aufzusteigen.“

Ob das sein Trainer Georg Mischke auch so sieht, ist nicht überliefert. Fakt ist aber, das Mischke voll des Lobes über seinen Goalgetter ist: „Michel ist ein guter Junge. Er spielt sehr mannschaftsdienlich, hat viel Ehrgeiz. Wenn ich meinen vollen Kader zusammen habe, ist er im Team auf jeden Fall gesetzt, auch wenn er hin und wieder etwas verspielt ist.“

Auch wenn Michel Müller und sein Coach Georg Mischke es nicht gerne hören, am Ende war es aber genau das – eine „One-Man-Show“, die Lust auf mehr macht ...

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