Letztes Heimspiel 2014 / Mallards Einsatz gegen Oberhausen noch fraglich

Hurricanes läuten das „Weihnachtsgeschäft“ ein

Kierra Mallard ist derzeit gehandicapt – ob die Amerikanerin aufgrund ihrer Achillessehnenreizung gegen Oberhausen auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig.
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Kierra Mallard ist derzeit gehandicapt – ob die Amerikanerin aufgrund ihrer Achillessehnenreizung gegen Oberhausen auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig.

Scheeßel - Schon Weihnachtsgeschenke eingekauft? Die Avides Hurricanes hätten da sonst ein paar Ideen: Passend zum letzten Heimspiel vor dem Fest, morgen um 18.30 Uhr in Scheeßel gegen New Basket Oberhausen, haben die Erstliga-Basketballerinnen von Coach Christian Greve ihr Merchandising-Angebot um einige neue Fan-Artikel erweitert. Nicht weniger wichtig als ein gutes „Weihnachtsgeschäft“ wäre aber nach zuletzt drei Niederlagen auch ein Sieg.

Christian Greve ist sich der Bedeutung der Partie durchaus bewusst. Sein Aufsteiger liegt nach neun Spielen mit vier Siegen auf Rang acht – Tendenz fallend. Also bemüht der Coach die Mathematik und rechnet vor: „Für den Klassenerhalt benötigen wir zehn Siege. Da sollten wir bis zur Halbzeit der Saison möglichst fünf haben. Wir haben noch zwei Spiele in der Hinrunde, also wäre ein Sieg schon ganz gut.“ Und dass der von der Papierform leichter gegen Oberhausen zu erringen ist als eine Woche später beim SV Halle, ist klar.

Wenngleich die Erfahrungen in dieser Saison nicht die besten mit Oberhausen sind. Schließlich setzte sich das Team von Coach Stefan Mienack im DBBL-Pokal vor einem Monat mit 77:67 im „Regenspiel“ in Scheeßel durch. Aufgrund eines Wasserschadens im Dach der großen Sporthalle wichen die Teams seinerzeit kurzfristig in die Eichenschulhalle aus. „Die Halle ist soweit dicht, die Arbeiten am Dach wurden fortgesetzt“, rechnet Greve dieses Mal nicht mit einem Umzug.

Dafür hat er andere Sorgen – und zwar unterm Brett. Centerin Kierra Mallard plagt weiterhin eine Achillessehnenreizung. „Sie will unbedingt spielen und wollte auch trainieren. Da musste ich sie bremsen“, so Greve. Also erhielt die Amerikanerin täglich Behandlungen und trainierte nur regenerativ. Ein Ausfall würde extrem schmerzen. „Stimmt, das ist bei jeder Spielerin, die das Siegel ‚Führungskraft‘ trägt, so“, betont der Coach. In die Bresche müssten dann insbesondere Laura Rahn und Ashley Harris springen.

Bei den Gästen liegt Greves Augenmerk vor allem auf Monique Reid (150 Punkte/80 Rebounds). Im Pokalspiel hatten aber vielmehr die Kroatin Iva Grbas und Lea Mersch die Hurricanes vor einige Probleme gestellt. Hinzu kommen mit Amber Stokes und Cortisha Hill zwei weitere Amerikanerinnen. „Und dann haben sie eine Garde junger und hungriger deutscher Spielerinnen“, weiß Greve.

maf

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