Doch vor dem heutigen Wümme-Duell will RSV-Coach Duray von einem Endspiel nichts wissen

Letzte Ausfahrt Ottersberg

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Colin Heins

Rotenburg - Nie zuvor war ein Sieg im Wümme-Duell für die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV nötiger als heute. Nach acht sieglosen Saisonspielen lechzt das Schlusslicht nach dem ersten Dreier – doch in der Favoritenrolle ist eindeutig der gastgebende TSV Ottersberg, der mit vier Siegen sicher auf Platz acht steht. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

Letzte Ausfahrt Ottersberg – sonst führt der Weg für den RSV wohl fast unausweichlich Richtung Landesliga. Von einem Endspiel will Coach Benjamin Duray aber nichts wissen: „Das ist doch Quatsch. Die Saison ist noch lange nicht zu Ende.“

Er hätte allerdings auch nichts dagegen, wenn es erneut so laufen würde wie letzte Saison, als in Ottersberg ein 4:1-Sieg eingefahren wurde. Wenn Duray wollte, könnte er sogar nahezu die gleiche Aufstellung wie damals auflaufen lassen – lediglich Klaas Rathjen gehört aus der Startelf von damals nicht mehr dem Verein an. Nun gut, auch Tobias Kirschke steht dieses Mal aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Doch sonst …

Dabei kommt es nicht unbedingt auf das System an. Beim 2:4 gegen die FT Braunschweig lief Herman Puhmann (und später Maximilian Schulwitz) als einziger Angreifer auf. „Und trotzdem haben wir uns wesentlich mehr Chancen herausgespielt als mit drei Stürmern“, betont Duray. „Entscheidend ist, dass wir fokussiert sind und alles andere ausblenden.“

Axel Sammrey, selbstbewusster Trainer der Ottersberger, hat durchaus Respekt vor dem RSV. „Mit Tim Ebersbach, Axel France und Björn Mickelat haben sie richtig gute Fußballer in ihren Reihen. Außerdem habe ich die Partie gegen Tabellenführer Braunschweig gesehen. Das hätte durchaus auch anders ausgehen können“, findet er. Personell wird Ottersbergs Coach vermutlich auf die Elf vom 3:0-Sieg bei U.L.M. Wolfsburg zurückgreifen. Fraglich ist nur der Einsatz von Patrick Peter (Oberschenkelprobleme). Seine Position könnte Enes Acarbay übernehmen. Denkbar ist auch, dass Alexander Arnhold wieder in die Startelf rückt. Auch weiterhin fehlen der verletzte Johannes Ibelherr und Adan Corando. Er ist ebenso noch rotgesperrt wie Rotenburgs Jannick Heins.

„Die haben personell nachgelegt und gute Leute mit Erfahrung geholt – das ist ihr großes Plus“, sieht Benjamin Duray den wesentlichen Unterschied zwischen beiden Teams. Doch schwarzmalen will er deshalb nicht: „Das Spiel gegen Braunschweig hat gezeigt, dass das Potenzial bei uns da ist und die Mannschaft intakt ist.“ · maf

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