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Leonie Heinze (Prellball)

Leonie Heinze und ihr Lieblingsspielgerät: Trotz ihres Studiums in Marburg spielt sie weiter für den TV Sottrum Prellball. - Foto: ho
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Leonie Heinze und ihr Lieblingsspielgerät: Trotz ihres Studiums in Marburg spielt sie weiter für den TV Sottrum Prellball. 

Sottrum - „Meiner Meinung nach ist Leonie die beste Annehmerin in Deutschland auf der Position vorne links“, schwärmt Volker Heinze von seiner Tochter.

Er sieht die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Prellballerin nicht mit der rosaroten Brille eines Vaters, sondern als langjähriger Abteilungsleiter und erfahrener Trainer beim TV Sottrum. Der Erfolg von Leonie Heinze gibt ihm Recht: Sie konnte bereits neun Mal die Deutsche Meisterschaft im Prellball – davon sieben Jugendmeisterschaften sowie 2016 und 2017 mit den Damen – gewinnen. Das sind so viele wie kein anderer Spieler beim TV Sottrum.

Schon in der Jugend stand Leonie Heinze mehrmals im Dreamteam beim Deutschlandpokal, wurde also als beste Spielerin auf ihrer Position ausgezeichnet. Besonders das Ergebnis der Wahl im letzten C-Jugend-Jahr beeindruckte, denn damals gaben alle Auswahltrainer ihre Stimme für die Sottrumerin ab.

Das Talent zum Prellball wurde ihr in die Wiege gelegt. Bevor Leonie Heinze überhaupt die ersten Schritte laufen konnte, war sie in der Halle dabei. „Ich erinnere mich an keine Zeit ohne Prellball“, sagt die Medizinstudentin, die sich im siebten Semester befindet, schmunzelnd. Als Sechsjährige durfte sie dann das erste Mal selber spielen, parallel diente sie noch ihrer Schwester Anneke, Karoline Hunold und dem Team als „Unterstützerin“ und Maskottchen.

In der Bundesliga aktiv

Heute spielt Leonie Heinze mit ihrer Schwester und Hunold in der Prellball-Bundesliga. „Karo ist wie eine zweite große Schwester“, hebt Heinze das gute Verhältnis zu ihren beiden Mannschaftskameradinnen hervor. Da ihr durch das Studium in Marburg die Zeit zum Prellballtraining fehlt, hält sie sich durch andere Sportarten an der Uni fit.

Zu den Stärken der 22-jährigen Bundesligaspielerin gehört, dass sie nie aufgibt. „Im Finale 2017 lagen wir mit 0:7 zurück und haben trotzdem gewonnen“, erzählt Leonie Heinze. Dabei betont sie, dass die Eigenschaft des „Nicht-Aufgebens“ auch für ihre Mitspielerinnen gilt. Überhaupt ist Heinze eine Team-Playerin und kommt immer gerne zurück in den Wiesteort: „Prellball ist für mich nach Hause kommen – wie eine Familie“, sagt sie.

 ho

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