Lemke ist das Risiko „viel zu hoch“

Schiedsrichter pfeift Achtelfinale zwischen Stemmen und Hassendorf nicht an

Bestes Fußballwetter – Sonnenschein und blauer Himmel. Doch der Schein trügt. Der Platz des TV Stemmen sei nicht bespielbar, fand Schiedsrichter Lucas Lemke (Rotenburger SV) und pfiff das Achtelfinale des Fußball-Kreispokals gegen den TV Hassendorf nicht an. Beide Teams vereinbarten dann spontan ein Freundschaftsspiel. - Foto: Ludwig
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Bestes Fußballwetter – Sonnenschein und blauer Himmel. Doch der Schein trügt. Der Platz des TV Stemmen sei nicht bespielbar, fand Schiedsrichter Lucas Lemke (Rotenburger SV) und pfiff das Achtelfinale des Fußball-Kreispokals gegen den TV Hassendorf nicht an. Beide Teams vereinbarten dann spontan ein Freundschaftsspiel.

Stemmen - Von Mareike Ludwig. Das Ergebnis hätte mit 24:1 nicht viel deutlicher ausfallen können. Doch genau die eine Gegenstimme war es, die das Achtelfinale des Fußball-Kreispokals zwischen dem Kreisligisten TV Stemmen und dem TV Hassendorf aus der 1. Kreisklasse Süd zum Kippen brachte. Beide Mannschaften sowie Trainer waren sich einig und wollten unbedingt spielen, da der Rasen trotz der Witterungsbedingungen in einem guten Zustand sei. Der Unparteiische Lucas Lemke (Rotenburger SV) machte den Teams aber einen Strich durch die Rechnung und pfiff die Begegnung nach der Platzbesichtigung gar nicht erst an.

„Das Risiko ist mir viel zu hoch. Die oberste Schicht ist zwar aufgetaut, doch darunter ist der Boden gefroren. Besonders im Strafraum war das zu spüren“, erklärte der Schiedsrichter. Und er fügte hinzu: „Ich kann verstehen, dass die Mannschaften verärgert sind. Mir tut die Entscheidung auch leid, es geht aber nicht anders. Ich trage die Verantwortung, wenn beim Spiel etwas passiert.“

Dabei hatten beide Teams im Vorfeld alles versucht, damit das Achtelfinale auf jeden Fall stattfinden kann. Die Hassendorfer hatten sogar auf ihr Heimrecht verzichtet – dort war der Platz nicht bespielbar – und die Partie kurzfristig am Sonntagmorgen nach Stemmen verlegt. „Der Austausch hat super funktioniert. Für uns ist es jetzt natürlich besonders ärgerlich, dass wir umsonst hergefahren sind. Wir sind der Meinung, dass wir hier auch spielen könnten. Früher wurde unter ganz anderen Bedingungen angepfiffen. Da gab es solche Absagen nicht. Das letzte Wort hat aber der Schiedsrichter. Da können wir nichts machen“, sagte Hassendorfs Trainer Wilfried Vajen. Dieser Meinung waren auch die Stemmer: „Schade. Wir hätten gerne gespielt. Ich finde, dass der Platz gut zu bespielen ist und sehe kein Problem. Wir müssen die Entscheidung aber akzeptieren“, so Abwehrchef Stefan Ehrke.

Damit sich die Fahrt für die Hassendorfer wenigstens etwas lohnte, vereinbarten beide Mannschaften ein 60-minütiges Testspiel. Stemmens Spielertrainer Nils-Ole Beckmann leitete die Partie. „So haben sich die Jungs zumindest etwas Spielpraxis gesammelt“, sagte Vajen. Am Ende hatte Stemmen mit 6:1 die Nase vorne. Glück für die Gäste, dass das Ergebnis keinen wirklichen Wert hat.

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