Hurricanes setzen auf Nachwuchsprojekt und geben der „Jugend eine Chance“

Leistungszentrum Nord wächst und wächst …

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Den Aufstieg im Blick: Die neuformierten Hurricanes mit (v.l.) Coach Christian Greve, Clara Schwartz, Kierra Mallard, Janae Young, Edda Schmidt, Andrea Baden, Hannah Pakulat, Emma Stach, Kata Takács, Pia Mankertz, Fee Zimmermann und Constanze Wegner.

Scheessel - Die Rückkehr ins Oberhaus vor Augen – den Nachwuchs fest im Blick: Die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes wollen künftig noch stärker auf Talente zurückgreifen. Um das zu ermöglichen, ist das Internat zum Nachwuchsbasketball-Leistungszentrum Nord (NBLZ Nord) herangewachsen. Dazu gehört die Kampagne „Gib der Jugend eine Chance“, die morgen im Rahmen des Testspiels gegen die Harburg Baskets aus der 1. Regionalliga (15 Uhr, Scheeßel) vorgestellt wird.

Unter „Season Opening“ ist eigentlich in der ersten Liga die jährliche Saisoneröffnung aller zwölf Teams an einem Ort zu verstehen – die Hurricanes haben sich diesen Namen ausgeliehen, um sich eine Woche vor dem Punktspielstart gegen die BG 74 Göttingen ihren Fans bei einem „Come together“ zu präsentieren.

Der Altersschnitt des neuen Teams wurde dabei erneut gesenkt. Bei den neun deutschen Spielerinnen im Kader liegt er bei 18 Jahren! Fünf von ihnen – Emma Stach, Hannah Pakulat, Clara Schwartz, Stefanie Pavlu und Fee Zimmermann – sind im NBLZ Nord beherbergt, hinzu kommt mit Cara Tadeus noch ein weiteres Talent mit Perspektive, das der U 17-Bundesligamannschaft angehört.

Sie alle nutzen die optimale Infrastruktur. Sie wohnen in den Räumlichkeiten des ehemaligen Internats der Eichenschule Scheeßel – zwei Minuten Fußweg zur Schule sind es von hier, zwei Minuten Fußweg zur Trainings- und Spielstätte, zwei Minuten Fußweg zum Fitnessstudio. Auch die Eichenschule hat sich im Verlauf der letzten Jahre insbesondere in der Basketballförderung hervorgetan. „Als Verein und natürlich auch als Trainer wünscht man sich solche Voraussetzungen“, sagt Christian Greve, der hauptamtliche Coach der Hurricanes.

„Dies ist ein deutliches Signal, auch an Förderer und Sponsoren, wohin die Reise gehen soll“, verkündete der Verein, dessen Ziel es ist, für das Leistungszentrum einen Sponsor und gleichzeitig Namensgeber zu finden, um es „zu einem Vorzeigeprojekt der deutschen Mädchen-Basketball-Landschaft zu machen“.

Da in Deutschland nach wie vor ein „Leistungssport-Leben“ neben der Schulausbildung in fast allen Sportarten kaum unterstützt wird, bildet dieses Projekt eine echte Ausnahme und ist im Bereich des Basketballs in Norddeutschland einzigartig. · maf

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