Leichtathletin sorgt im Dreisprung für Furore / „Hat mich schon länger gereizt“

Anna-Lena Fitschen springt im Kreis an die Spitze

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Die Rotenburger Leichtathletin Anna-Lena Fitschen hat im Dreisprung auf Anhieb den Kreisrekord auf 10,70 Meter verbessert.

Rotenburg - Von Sophia Michels. Dass Anna-Lena Fitschen eine vielseitige Athletin ist, beweist die 17-Jährige bereits seit Jahren. Die Leichtathletin des TuS Rotenburg hat bislang vor allem im Weitsprung für Topleistungen gesorgt. Neuerdings stellt sie ihr Können auch im Dreisprung unter Beweis – mit Erfolg. Gleich bei ihrem ersten Wettkampf verbesserte die Rotenburgerin den Kreisrekord auf 10,70 Meter.

„Anna-Lena ist mit einer vorzüglichen Sprungkraft ausgestattet“, schildert ihr Vereinstrainer Claus Dierks. So wurde sie im vergangenen Jahr vom Kreisleichtathletikverband Rotenburg (KLV) als beste Weitspringerin mit dem Wanderpokal ausgezeichnet.

Neuerdings sorgt die Gymnasiastin auch im Dreisprung für Furore. „Mich hat es schon länger gereizt, Dreisprung mal auszuprobieren. Mein Trainer Claus Dierks hat mir dazu geraten und es im Training mit mir geübt. Und da ich zum Glück eine gute Sprungkraft und Schnelligkeit habe, sind die Voraussetzungen dafür gut“, erzählt Fitschen.

Mit 10,70 Meter belegt sie zurzeit im Dreisprung den vierten Platz in Niedersachsen. „Das es nach nur ein paar Trainingseinheiten so gut klappt, damit habe ich selbst nicht gerechnet“, freut sich die 17-Jährige. Und ihr Coach fügt lobend hinzu: „Anna-Lena hat großes Potenzial, sich auch im Dreisprung noch weiter zu steigern. Voraussetzung ist jedoch kontinuierliches Training in dieser technisch anspruchsvollen Disziplin.“

Doch damit nicht genug: Auch für das Schulteam des Ratsgymnasiums ist Fitschen aktiv. Bereits fünf Mal hat sie sich mit ihren Teamkollegen den Landestitel von „Jugend trainiert für Olympia“ gesichert. „Egal, ob wir Anna-Lena im 800-Meter-Lauf, im Weitsprung, im Hochsprung oder als Staffelläuferin eingesetzt haben, immer konnten wir uns auf sie verlassen. Sie hat großen Anteil daran, dass wir auch dieses Jahr wieder mit dem Ratsgymnasium zum Bundesfinale nach Berlin fahren“, würdigt ihr Sportlehrer Michael Plötz.

Das Teamgefühl ist der Gymnasiastin besonders wichtig: „Leichtathletik ist zwar eine Individualsportart, aber zusammen kämpfen und gewinnen macht noch mehr Spaß“, so Fitschen. Dabei steht bei ihren sportlichen Aktivitäten die Freude an oberster Stelle: „Ich mache es, um Spaß zu haben. Das entspannt mich einfach“, sagt Fitschen. So ist es auch meistens kein Problem, nach einem anstrengenden Schultag noch zum Training zu fahren. Bei Wettkämpfen zeigt sie sich dann besonders ehrgeizig und nervenstark.

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