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David Airich (Fußball)

Wenn David Airich an den Ball kommt, wird es für die gegnerischen Abwehrspieler gefährlich. - Foto: Freese
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Wenn David Airich an den Ball kommt, wird es für die gegnerischen Abwehrspieler gefährlich.

Rotenburg - David Airich ist immer wieder für Überraschungen gut. Die letzte gab es erst kurz vor Weihnachten, als er sich mit dem Rotenburger SV darauf verständigte, zurück zum TB Uphusen in die Fußball-Oberliga zu wechseln. „Das ist ein krasser Verlust für uns. Aber ich kann ihn irgendwie auch verstehen. Warum sollten wir ihm Steine in den Weg legen?“, bemerkt Coach Tim Ebersbach. Immerhin war es Airich, dem der Club maßgeblich die Rettung in der Landesliga zu verdanken hatte.

„Letzten Winter hat mich Rotenburg gebraucht, jetzt Uphusen“, sagt der 31-Jährige selbst und begründet damit die Rückkehr zu seinem Heimatverein. Seine Mission in Rotenburg, die vor einem Jahr nahezu unmöglich schien, ist erfüllt. Airich verhalf den Wümmestädtern erst zum Klassenverbleib und trug nach seinem Comeback auch noch dazu bei, dass sich die Elf in dieser Saison in sicherem Fahrwasser befindet. 

Nur 19 Spiele brauchte er, um in die Annalen des RSV einzugehen. 15 Tore erzielte er in dieser Zeit, allein elf waren es im Abstiegskampf der vergangenen Serie. Deshalb wurde er auch zum Fußballer des Jahres im Altkreis gekürt.

Ruhig in Drucksituationen

Airich war im Kalenderjahr 2017 quasi die Rotenburger Lebensversicherung. „Es war für beide Seiten eine Win-Win-Situation“, findet Ebersbach. Denn: Der Stürmer, der in Uphusen nie als ganz großer Goalgetter aufgefallen war, sondern eher als harter Arbeiter und überragender Kopfballspieler, erfüllte seine Aufgaben ganz im Sinne des Vereins – im Gegenzug erntete er allerorten Respekt. „David war noch bei keinem Verein so im Fokus wie bei uns. Er ist in einer extremen Drucksituation mit seiner ruhigen Art vorangegangen“, so der RSV-Trainer.

Eigentlich hatte der Angreifer seine Zelte beim RSV auch schon nach der vergangenen Saison abgebrochen. Um mal wieder zu überraschen. Erst weilte er am 21. September als Zaungast beim Auswärtssieg gegen den TSV Ottersberg auf der Sportanlage – dann stand er seit Mitte Oktober tatsächlich wieder für den RSV auf dem Platz. Nun also zurück nach Uphusen, zum Heimatclub. „Ich gehe mit einem lachenenden und einem weinenden Auge“, sagt David Airich. 

 maf

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