RSV hat SV Drochtersen/Assel II zu Gast

Rotenburgs Lazarett wird immer größer

Angeschlagen: Ob RSV-Kapitän Kevin Klützke heute Abend gegen die SV Drochtersen/Assel II auflaufen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Er plagt sich mit Leistenproblemen herum. - Foto: Freese
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Angeschlagen: Ob RSV-Kapitän Kevin Klützke gegen die SV Drochtersen/Assel II auflaufen kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Er plagt sich mit Leistenproblemen herum.

Rotenburg - Mit Blick auf seine Verletztenliste ist Coach Tim Ebersbach froh, dass seine Landesliga-Fußballer des Rotenburger SV im Saisonendspurt in der Tabelle weder nach oben noch nach unten schauen müssen. Daher geht der Wümme-Club auch ganz entspannt in die Nachholpartie gegen die SV Drochtersen/Assel II. Anstoß ist Mittwochabend um 18.45 Uhr im Ahe-Stadion.

Nach der schweren Gesichtsverletzung von Tim Potratz im jüngsten Spiel gegen den FC Hagen/Uthlede (wir berichteten) war es für Ebersbach und seinem Team gar nicht so leicht, wieder zur Tagesordnung überzugehen. „Natürlich sind wir froh, dass die Frakturen nicht noch komplizierter sind. Dennoch steckt man die Bilder nicht so einfach weg. Echt bitter“, sagt der Coach. Damit gesellt sich Potratz zu den weiteren Verletzten Kevin Klützke (Leistenbeschwerden), Tobias Kirschke (Adduktorenprobleme) und Matthis Wulff (Knieprellung). Während Kirschke laut Ebersbach „definitiv ausfällt“, sind die Einsätze von Klützke und Wulff gefährdet. „Wir müssen abwarten und kurzfristig entscheiden“, sagt der Trainer. Ebenfalls nicht auflaufen werden Jannis Niestädt und Yannick Chwolka (beide gesperrt). „Damit pfeifen wir so langsam aus dem letzten Loch. Dafür haben nun aber auch die anderen Jungs, die sonst nicht so viel spielen, die Chance, sich zu beweisen. Wir sind echt froh, dass wir in der Hinrunde überdurchschnittlich gepunktet haben und damit mehr als im Soll sind“, meint Ebersbach.

Durch seine Personalnot sieht der 37-Jährige auch eher die Gäste in der Favoritenrolle, zumal Drochtersen/Assel II noch keinen Haken hinter den Klassenerhalt setzen kann und unbedingt punkten muss. Der Vorsprung auf die Gefahrenzone beträgt aktuell zwar fünf Punkte, doch hat der Tabellenneunte auch schon drei Spiele mehr absolviert. Die zwei Defensivkräfte Laurens Rogowski und Marius Winkelmann sowie die beiden Mittelfeldspieler Marcel Brunsch und Jannes Elfers helfen laut Ebersbach im Saisonendspurt aus der Regionalliga-Elf in Drochtersens Reserve aus. „Daher kann ich die Mannschaft auch ganz schwer einschätzen. Wir haben aber glücklicherweise keinen Druck und gehen somit befreit in die Partie. Wir wollen natürlich gerne für Tim (Potratz, Anm. d. Red.) die Punkte holen“, blickt Ebersbach voraus.

ml

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