Der Westerholzer Keeper über den Trainerwechsel, mangelnde Motivation und den Abstiegskampf

Lauridsen: „Es wird ein harter Weg“

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Bislang lief es für Sebastian Lauridsen alles andere als optimal: Der Keeper des TuS Westerholz kassierte bereits 40 Gegentore und steckt mit dem Fußball-Kreisligisten mitten im Abstiegskampf. ·

Kreis-Rotenburg - Von Mareike LudwigWESTERHOLZ · Für Sebastian Lauridsen gab es diese Saison noch nicht wirklich viel zu lachen. Kein Wunder, schließlich musste der Keeper des Fußball-Kreisligisten TuS Westerholz bereits 40 Mal hinter sich greifen – damit weist der Tabellenzwölfte den drittschlechtesten Wert der Liga auf und steckt mitten im Abstiegskampf. Vergangene Woche zog dann der Vorstand um Manfred Riepshoff die Reißleine und warf Coach Cord Ohlmann raus. Was Lauridsen zum neuen Trainer sagt und warum Westerholz überhaupt in den Tabellenkeller geraten ist, darüber spricht der 21-Jährige im Interview.

Seit Montag leitet nun Peter Ludwig das Training. Hat der Wechsel schon erste Früchte getragen?

Sebastian Lauridsen:Das Training ist richtig gut, und allen macht es viel Spaß. Ich hoffe natürlich, dass es jetzt wieder besser bei uns läuft und wir schnellstmöglich unten rauskommen.

Haben Sie denn damit gerechnet, dass Cord Ohlmann geschasst wird?

Lauridsen:Ja, habe ich. Der Schritt musste ja irgendwann kommen. Ich hätte aber nicht gedacht, dass das so schnell geht. Es liegt aber nicht nur an Cord, dass wir unten drinstecken.

Die Mannschaft ist doch aber die gleiche geblieben.

Lauridsen:Vielleicht sind wir nach der guten Saison zu hoch gelobt worden. So etwas aus den Köpfen zu bekommen, ist schwer. Außerdem haben wir bislang nicht in jeder Begegnung den nötigen Ehrgeiz und die Motivation gezeigt, um unbedingt gewinnen zu wollen.

In der vergangenen Spielzeit hat Westerholz oben mitgespielt, jetzt geht es gegen den Abstieg. Woran liegt es?

Lauridsen:Das ist schwer zu sagen. Es fängt vorne an, dass die Stürmer das Tor nicht treffen und hört hinten auf, dass die Abwehr oder ich selbst patzen. Da muss sich jeder an die eigene Nase fassen.

Die Folge ist die magere Ausbeute von elf Punkten aus 14 Spielen.

Lauridsen:Das ist gar nichts. Es wird ein harter Weg, um unten wieder rauszukommen. Wir müssen richtig kämpfen und alles geben.

Denken Sie denn, dass der Knoten bereits morgen gegen den TV Sottrum platzt?

Lauridsen:Wir müssen endlich als Mannschaft zusammenspielen, dann bin ich mir sicher, dass wir die nötigen Punkte holen.

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