Ausfall wohl bis Saisonende

Lange Pause für RSV-Stammkeeper Lohmann

Henner Lohmann (schwarzes Trikot) führt den RSV aufs Feld – dieses Bild wird es bis Saisonende vermutlich nicht mehr geben. Foto: Freese
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Henner Lohmann (schwarzes Trikot) führt den RSV aufs Feld – dieses Bild wird es bis Saisonende vermutlich nicht mehr geben.

Rotenburg - Der Plan beim Rotenburger SV war noch vor wenigen Wochen ein anderer: Eigentlich sollte Stammkeeper und Kapitän Henner Lohmann die Winterpause dafür nutzen, um die Verletzung an seinem lädierten linken Fuß auszukurieren und pünktlich mit Beginn der Vorbereitung auf die weitere Saison in der Fußball-Landesliga wieder einzusteigen. Doch genau dieses Vorhaben wurde jetzt durchkreuzt. Vermutlich fällt der 28-Jährige sogar bis Saisonende aus. Somit ist Tom Knaak bis auf Weiteres die Nummer eins beim Tabellenzweiten.

„Die Saison ist wohl gelaufen“, bestätigt Lohmann. Der Grund: Bei ihm wurde während einer MRT-Untersuchung ein Knochenmarksödemsyndrom im Kahnbein festgestellt – eine Besserung hatte sich bisher trotz Gehhilfen und eines Spezialschuhs nicht eingestellt, wie sich auch bei der Kontrolluntersuchung in der vergangenen Woche bestätigte. Entstanden ist die Verletzung vermutlich in einem schleichenden Prozess. „Auslöser war dann wahrscheinlich ein Pressschlag im Training“, vermutet Lohmann.

Tom Knaak: Vorerst die Nummer eins.

Zunächst hatte er trotzdem weitergespielt – mit Schmerzmitteln. Am 17. November stand der erfahrene Schlussmann (103 Oberliga-, 121 Landesliga-Spiele) beim 4:1 gegen Eintracht Lüneburg zuletzt im Kasten – wohlwissend um die Verletzung. Danach ersetzte ihn Tom Knaak in den beiden Partien vor der Winterpause beim SV Emmendorf (1:0) und gegen den TSV Ottersberg (3:1). „Wir haben ja keinen Druck. Tom macht das super – alles gut“, findet nicht nur Lohmann. Das sieht auch Trainer Tim Ebersbach so: „Tom ist jetzt erst einmal die Nummer eins. Da habe ich kein Problem mit, er hat sich sehr gut entwickelt.“ Und doch muss er nun eine Notlösung parat haben – als Back-up für den am Samstag 22 Jahre alt gewordenen Lauenbrücker Knaak. Die liegt im Prinzip auf der Hand: Lars Neugebauer, 38-jähriger Torwarttrainer, der schon häufiger in der Reserve eingesprungen ist, fällt der Part vermutlich zu. „Lars wird jetzt in der Vorbereitung versuchen, alles rauszuholen“, ist Ebersbach froh, dass sich Neugebauer bereiterklärt hat. Schließlich ist es auch eher schwer, auf die Schnelle einen weiteren Keeper auf Zeit, quasi als Übergangslösung, zu verpflichten.

Daumen hoch: Aus Torwarttrainer Lars Neugebauer wird vermutlich die neue Nummer zwei im Kasten.

Henner Lohmann bekommt derweil eine Münsteraner Orthese, um den lädierten Fuß zu entlasten. Drei Monate lang muss er die tragen. Auch auf Gehhilfen ist er angewiesen. „Es tut tierisch weh, unter Belastung kann ich nicht laufen“, verdeutlicht der in Verden beschäftigte Speditionskaufmann, für den demnächst auch wichtige berufliche Fortbildungen anstehen – eine Verletzung also zur Unzeit.

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