Landesliga-Handballer wollen morgen Pokal-Geschichte schreiben

Rotenburg hat eine Mission

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Optimistisch: Coach Steffen Aevermann.

Rotenburg - Geschichte schreiben – genau das wollen die Landesliga-Handballer des TuS Rotenburg morgen Abend ab 20 Uhr in der Pestalozzihalle tun. Im Rückspiel gegen die HSG Stedingen haben sie die große Chance, sich für die erste Runde des DHB-Amateur-Pokals zu qualifizieren. Die Voraussetzungen dafür sind ideal, denn das Hinspiel in Stedingen wurde vor zwei Wochen mit 31:22 gewonnen.

Die Gäste müssten also einen Rückstand von neun Toren aufholen. Schafft es der TuS Rotenburg, seinen hohen Vorsprung zu verteidigen, hätte sich die Mannschaft von Trainer Steffen Aevermann als Vertreter Bremens zusammen mit 21 weiteren Qualifikanten aus den deutschen Landespokalwettbewerben in die erste Runde des neugeschaffenen DHB-Amateur-Pokals gespielt. Das wäre der größte sportliche Erfolg der Rotenburger Handballer in ihrer Vereinsgeschichte. „Ich hoffe, dass die Halle voll ist und uns die Fans lautstark unterstützen werden, um das Ziel zu erreichen“, sagt Aevermann.

Das Teilnehmerfeld der insgesamt 22 Landespokalvertreter wird im Januar 2015 über Entscheidungsspiele auf 16 Mannschaften reduziert. Der TuS Rotenburg müsste sich am 10. oder aber am 11. Januar in nur einem Spiel gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg behaupten. Das Heimrecht wird ausgelost. Die 16 übrig gebliebenen Teams spielen in regionalen Turnieren weiter, bis zwei Finalisten feststehen. Diese bestreiten am 9. oder 10. Mai 2015 unmittelbar vor dem Final-Four des DHB-Pokals in der o2-World in Hamburg das Endspiel um den Amateurpokal.

„Wir wollen jetzt natürlich erst einmal unsere große Chance nutzen, um gegen den Pokalsieger Schleswig-Holsteins spielen zu dürfen. Das wäre schon ein Riesenerfolg für die Mannschaft, aber auch den gesamten Verein“, sagt Steffen Aevermann.

Hierfür steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. „Wir werden von Beginn an keine Experimente machen, sondern mit bester Mannschaft Vollgas geben, um schnell endgültig alles klarzumachen. Dann werden wir es auch schaffen“, ist Aevermann überzeugt.

Keine 48 Stunden nach dem DHB-Amateur-Pokalspiel gegen Stedingen empfängt das Rotenburger Team Sonntag (18.30 Uhr) den Nachbarn HSG Verden-Aller zum Landesliga-Punktspiel. „Für uns wird es höchste Zeit, in der Liga eine kleine Serie hinzulegen, damit die Saison nicht schon nach einem Saisondrittel für uns so gut wie gelaufen ist“, fordert Aevermann zwei Punkte gegen den Tabellenfünften.

Auch am Sonntag steht ihm voraussichtlich der komplette, aber kleine Kader zur Verfügung. In den vergangenen Spielzeiten gab es gegen die Gäste in eigener Halle immer deutliche Siege. Alles andere als zwei Punkte für die Gastgeber wären auch jetzt eine herbe Enttäuschung.

jho

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