Ex-Rotenburger Henning Kosmalla seit 2012 beim DJK Sparta Münster aktiv

„Es lässt sich was aufbauen“

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Henning Kosmalla geht seit zwei Jahren für den DJK Sparta Münster auf Torejagd. ·

Rotenburg - Von Mareike LudwigDrei Siege, drei Unentschieden und 16 Niederlagen: So lautet die bislang ernüchternde Bilanz des DJK Sparta Münster. Die Landesliga-Handballer aus Nordrhein-Westfalen haben als derzeitiger Tabellenletzter aber noch die Chance, aus eigener Kraft den Relegationsrang zu erreichen. „Wir sind akut abstiegsbedroht und müssen jetzt Punkte liefern“, weiß Henning Kosmalla um die brenzlige Situation.

Um den Klassenerhalt zu spielen, ist für den gebürtigen Hetzweger eine ganz neue Situation, schließlich stand er mit den Landesliga-Handballern des TuS Rotenburg stets in der oberen Hälfte der Tabelle. „Es ist aber eine interessante Erfahrung, den Abstiegskampf hautnah mitzuerleben“, so der Rückraumspieler. Die Landesliga in Nordrhein-Westfalen schätzt der 23-Jährige „etwas stärker ein. Hier geht es körperlich noch ein bisschen mehr zur Sache.“

Nach dem Abitur 2012 hatte es Kosmalla aufgrund eines BWL-Studiums nach Münster gezogen. „Es war genau die richtige Entscheidung, denn ich fühle mich hier richtig wohl. Es ist eine super Studentenstadt“, erzählt der 23-Jährige, der noch drei Semester vor sich hat. Mit diesem Schritt war aber auch gleichzeitig klar, dass er das Rotenburger Trikot nicht mehr tragen wird. „Ich bin jetzt nicht mehr so oft zu Hause. In Rotenburg weiter zu spielen, wäre nichts Halbes und nichts Ganzes gewesen“, begründet Kosmalla. Er hatte damit auch gleichzeitig seine Fußballschuhe beim SV Germania Hetzwege aus der 1. Kreisklasse an den Nagel gehängt. „Dafür bleibt natürlich keine Zeit mehr. Handball stand aber auch damals schon immer an erster Stelle. Daher habe ich mir dann in Münster einen neuen Verein gesucht.“

Obwohl er bereits vor zwei Jahren seinem Heimatclub den Rücken gekehrt hatte, besucht Kosmalla seine ehemaligen Kollegen an der Wümme immer noch regelmäßig. Für den 23-Jährigen heißt aus den Augen schließlich nicht gleich aus dem Sinn. „Mit den Jungs in Rotenburg habe ich natürlich immer noch Kontakt. Wir kennen uns schon ewig und verstehen uns super. Mir ist es auch sehr wichtig, den Kontakt zu halten“, freut sich Kosmalla, der kürzlich sogar wieder mal beim Training dabei war. „Das hat richtig Spaß gemacht.“ Und er gibt zu: „Die Rotenburger haben sich weiterentwickelt und sind auf jeden Fall besser geworden. Mit der Mannschaft lässt sich was aufbauen.“ Für ihn heißt es aber derzeit nicht, nach oben zu schauen, sondern schnellstmöglich mit den Münsteranern Siege für das Ziel Klassenerhalt einzufahren.

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