Triathlon-Ass des TuS Rotenburg gewinnt mit dem Landeskader Bronze bei Deutschen Mannschaftsmeisterschaften

Kyra Frenz trotzt den steilen Anstiegen

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Kyra Frenz demonstrierte bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften ihr Können und holte mit dem Landeskader Bronze.

Rotenburg - Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend und Junioren am Schluchsee im Schwarzwald stellte Kyra Frenz vom TuS Rotenburg für den Landeskader Niedersachsen ihr Können eindrucksvoll unter Beweis.

Mit ihren beiden Teamkolleginnen Nina Schaper vom WSV Wolfenbüttel und Maike Höner vom SV Nienhagen sicherte sich das Rotenburger Triathlon-Ass in der Altersklasse Jugend B am Ende die Bronzemedaille. „Durch die sehr bergige Strecke gilt der Schluchsee-Triathlon als schweres Rennen“, erklärt Kyra Frenz.

Im angenehm 21 Grad warmen Wasser des Schluchsees mussten die Teilnehmer einen Dreieckskurs um zwei Bojen schwimmen. Beim Start aus dem hüfttiefem Wasser kam Kyra Frenz gut weg und war in einer kleinen Spitzengruppe mit dabei. Nach den absolvierten 400 Metern kam sie als Achte aus dem Wasser. Der Weg zur Wechselzone führte erst eine steile Rampe herauf, was nach dem Schwimmen eine besondere Anstrengung war. Dort streifte sie schon den Neoprenanzug bis zu den Hüften ab. Nach einem Tunnel gelang sie zu ihrem Fahrrad und verließ die Wechselzone. Auch die Radstrecke begann mit einem steilen Anstieg, teilweise auf Kopfsteinpflaster. Auf der 20-Kilometer-Distanz kämpfte sie sich mit einiger Anstrengung in die führende Radgruppe und übernahm dort sogar die Spitzenposition. Bergab zeigte ihr Tacho 70 km/h an. Die hügelige Strecke und die lange Führungsarbeit kostete Frenz dann doch sehr viel Kraft, und so kam sie erneut als Achte wieder an. 

Der Wechsel auf die Laufstrecke meisterte sie sehr schnell, aber auch dort ging es wieder steil bergauf. Kyra Frenz musste auf der abschließenden 2,5-Kilometer-Laufstrecke doch noch einige Mitstreiterinnen passieren lassen. Unter den insgesamt 52 Starterinnen kam die Rotenburgerin schließlich als 14. wieder in die Wechselzone. Mit ihrer Zeit von 39:17 Minuten war sie am Ende zufrieden. Mit dieser Leistung legte sie den Grundstock für die Mannschaftsmeisterschaft.

Ihre beiden Teamkollegen Nina Schaper und Maike Höber benötigten für die bergige Strecke 39:56 Minuten beziehungsweise 40:59 Minuten, sodass Frenz letztendlich die schnellste Starterin Niedersachsens war. Mit der Gesamtzeit von 2:0013 Stunden belegten die drei Triathletinnen schließlich den dritten Platz unter den acht angetretenen Staffeln. Die Goldmedaille ging an Nordrhein-Westfalen mit 1:52:25 Stunden vor dem Team aus Baden-Württemberg (1:54:56 Stunden).

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