Kurz-Trip nach Oberhausen / Coach hat noch nicht verlängert / „Keine Deadline“

Greve glaubt an Platz fünf

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Vier, fünf oder sechs – auf welchem Tabellenplatz laufen die Hurricanes ein? Noch stehen zwei Partien aus.

Scheeßel - Von Matthias Freese. Verlängert Christian Greve noch vor Beginn der Play-offs Ende März seinen Vertrag bei den Erstliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes? „Ich setze mir da keine Deadline“, erklärt der 39-Jährige vor dem letzten Auswärtsspiel der regulären Punktspielrunde. Und obgleich eine 300-Kilometer-Tour auf dem Plan steht, fällt der Auftritt beim Tabellenvorletzten NB Oberhausen (Samstag, 19 Uhr) in die Kategorie „Kurz-Trip“ – es ist schließlich die zweitkürzeste Anreise.

Während bereits vorher feststeht, dass die derzeit auf Platz fünf rangierenden Hurricanes mindestens als Sechster, im besten, aber unwahrscheinlichen Fall sogar als Vierter in die Play-offs gehen, müssen sie auf das Ja-Wort ihres Trainers noch warten. „Ich hoffe demnächst auf eine Zusage. Er hat ein verbessertes Angebot erhalten, und wir schätzen seine Arbeit“, betont Utz Bührmann, Vorstand Finanzen.

Er glaubt, dass es Greve nicht mehr um den finanziellen Aspekt geht, sondern vielmehr um Verbesserungen im organisatorischen Bereich, wenn der Coach sagt: „Der Verein ist jetzt ein bisschen am Zuge, dann schauen wir mal.“

In einem ganz anderen Punkt sind sich Bührmann und Greve bereits einig: „Ich glaube, wir bleiben Fünfter“, sagt der Coach zwei Spieltage vor Ende der Punktspielrunde. Beim Vorstandsmitglied klingt es noch sicherer: „Wir werden Fünfter.“ Er denkt schon etwas weiter: Kommt es so, wie er erwartet, und überstehen die Hurricanes die erste Runde, würden sie im Halbfinale mit höchster Wahrscheinlichkeit auf den TSV Wasserburg treffen. Und auch wenn da das Aus käme, würden noch zwei Spiele um Platz drei ausstehen. „Deshalb haben wir die Flüge für unsere Amerikanerinnen auf Ende April gelegt“, verrät Bührmann.

Bis dahin stehen aber noch die Partien in Oberhausen und eine Woche später in Scheeßel gegen den SV Halle an – läuft alles nach Plan, steigt am letzten Spieltag das Duell um Platz fünf.

Diese „Sorgen“ hätte Oberhausen gerne – der Traditionsclub steht bereits mit anderthalb Beinen in der zweiten Liga und benötigt ein Basketball-Wunder, um doch noch im Oberhaus zu bleiben. Der Trainertausch von Stefan Mienack zu Katja Zberch vor einigen Wochen hat bisher keine Wirkung gezeigt. „Ich weiß nicht, ob der Wechsel in der Summe gut war“, merkt Greve an. Er warnt aber auch: „Die werden nochmal richtig Gas geben und sehr motiviert sein.“ Fraglich ist in seinem Team noch der Einsatz von Hannah Pakulat (Schulterverletzung).

Die Hurricanes gehen als Vierter in die Play-offs, wenn ...

• sie in Oberhausen sowie gegen Halle gewinnen und gleichzeitig Donau-Ries in Freiburg und gegen Herne verliert.

(Wahrscheinlichkeit: 5 Prozent / Gegner: Donau-Ries)

Die Hurricanes gehen als Fünfter in die Play-offs, wenn ...

• sie gegen Halle gewinnen – egal, wie das Spiel in Oberhausen endet. Oder …

• sie in Oberhausen siegen, Halle zwar gegen Bad Aibling zu Hause verliert, aber den direkten Vergleich im letzten Spiel bei den Hurricanes (-26) trotz Sieg nicht mehr für sich entscheidet.

(Wahrscheinlichkeit: 50 Prozent /

Gegner: Donau-Ries oder Saarlouis)

Die Hurricanes gehen als Sechster in die Play-offs, wenn ...

• sie in Oberhausen und gegen Halle verlieren. Oder …

• sie in Oberhausen gewinnen, Halle gegen Bad Aibling unterliegt, aber den direkten Vergleich mit den Hurricanes entscheidet, also die 56:82-Hinspielniederlage wettmacht. Oder …

• sie in Oberhausen gewinnen, aber Halle gegen Bad Aibling und auch bei den Hurricanes siegreich bleibt – egal wie hoch.

(Wahrscheinlichkeit: 45 Prozent /

Gegner: Saarlouis, Herne oder Donau-Ries)

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