Jeddingen verabschiedet sich aus dem Bezirkspokal

Kupickis 2:2 folgen die Fehler

Sarah Bunke zieht ab, doch der Schuss von Jeddingens Neuzugang verfängt sich noch in der Abwehr des ATSV Scharmbeckstotel. Am Ende scheiden die Gastgeberinnen mit einem 2:5 aus dem Bezirkspokal aus. - Foto: Freese

Jeddingen - Das Viertelfinale des Bezirkspokals steigt ohne die Landesliga-Fußballerinnen des MTV Jeddingen. Gegen Klassenkonkurrent ATSV Scharmbeckstotel setzte es eine vermeidbare 2:5 (2:3)-Heimniederlage. „Vier der fünf Gegentore waren Geschenke von uns“, bemerkte Coach Oluwolé Olomu.

Wobei die Partie aber auch etwas in den Hintergrund geriet. Mit Birgit Grünhagen war wenige Tage zuvor eine Akteurin, die über viele Jahre in der ersten Mannschaft für Torgefahr gesorgt hatte, plötzlich verstorben. „Das steckte natürlich noch in den Köpfen drin“, wusste Olomu. „Wir hätten das Spiel gerne verlegt.“ Zumal auf dem Platz auch bis zu 36 Grad gemessen wurden und die Hitze beiden Mannschaften zusetzte.

Trotz der Wärme wurde Jeddingen „eiskalt erwischt“, meinte Olomu. Zwei Fehlpässe nutzen Pia Willer und Laura Prigge zur 2:0-Führung der Gäste (3./10.). Jeddingen bewies aber Moral. Pia Kupicki brachte ihr Team mit einem Doppelschlag nach einem Torwartfehler und einer feinen Vorarbeit von Sofia-Una Rock wieder ins Spiel – 2:2 (13./18.). „Da waren wir wieder dran. Wir haben nur die Chancen nicht reingemacht“, berichtete Olomu, der noch vor der Pause einen Katastrophenpass mitansehen musste. Pia Willer nutzte den Fauxpas zum 3:2 (34.).

Nach der Pause mussten die Gastgeberinnen verletzungsbedingt und aufgrund von Kreislaufprobleme mehrfach tauschen. In der Schlussviertelstunde war Jeddingen sogar nur noch zu zehnt – nach Pia Kupicki, Mailin Gilde und Ramona Vatansever musste auch noch Pamela Herrmann verletzt runter. Und während Jeddingen im zweiten Durchgang eigentlich dem Ausgleich nahe war, netzten erneut Willer (68.) und Ronja Klook (75.) zum 5:2-Endstand für die Gäste ein.

„Mich ärgert, dass wir die Bälle zu den Gegentoren selbst vorgelegt haben. Nur das letzte Tor war gut herausgespielt. Das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen“, so Olomu nach dem Match.

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