Sottrum gewinnt Kreisderby gegen Rotenburg

Kulgart und Bünning in starker Form

Fabian Bünning hält den Ball in der rechten Hand und setzt zum Wurf an.
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Starke Paraden: Rotenburgs Fabian Bünning.

Im Kreisderby stachen besonders die Torhüter auf beiden Seiten mit ihrer Leistung heraus. Am Ende setzte sich aber Julian Kulgart mit seinen Sottrumern durch.

Sottrum – Gut erholt von der ersten Saisonniederlage beim TSV Daverden II hat sich der TV Sottrum im Kreisderby der Handball-Landesklasse gegen den TuS Rotenburg II gezeigt. Obwohl sich die junge Gäste-Crew von Trainerin Lana Caesar lange nach Kräften wehrte, stand am Ende ein 34:23 (17:9)-Erfolg für die Sieben von Trainer Götz Siegmeyer.

Starke Paraden: Sottrums Julian Kulgart.

„Rotenburg hat uns das Leben mit seiner offensiven Abwehr lange Zeit schwer gemacht. Die haben nie aufgegeben und und sich lange nicht abschütteln lassen“, gab es von Siegmeyer lobende Worte für den weiterhin sieglosen Kreisrivalen. „Wir hatten schon so unsere Schwierigkeiten. Das Gelbe vom Ei war das nicht“, zählten für Sottrums Coach aber in erster Linie die Punkte.

Vier Hände für einen Ball: Sottrums Linksaußen Jonas Stelling (rotes Trikot) und Simon Miesner packen im Derby beide zu. Hinten links schaut Dominik Trau zu.

Den besseren Start hatten die Wümmestädter. 4:2 lautete der Zwischenstand nach einem Doppelpack durch Simon Miesner und Philip Bassen (7.). In der Folge diktierten die Gastgeber die Partie. Jonas Stelling glich zum 4:4 aus (10.), anschließend nutzte Sottrum eine achtminütige Torflaute der Rotenburger und legte ein 9:4 vor (18.). Die Treffer Nummer sieben bis neun gingen allesamt auf das Konto von Nicolas Karnick. Mit neun Treffern war der Linkshänder auch bester Werfer des Wieste-Teams.

Neuer Ersatzspieler? Nein, Maskottchen! Aber auch das Einhorn brachte dem TuS Rotenburg II kein Glück.

Bei beiden Teams überzeugten aber vor allem die Torhüter, die sich gerade zu Beginn mit Paraden überboten. Beim TV Sottrum war Julian Kulgart auf sich alleine gestellt. „Pascal Gajewski fällt nach einer Operation am Ellenbogen wohl noch bis Januar aus, Jonas Hopp war verhindert“, erklärte Siegmeyer. Bei den Gästen sorgte Fabian Bünning dafür, dass die favorisierten Gastgeber zur Halbzeit „nur“ mit sechs Toren vorne lagen. Im zweiten Abschnitt stand Patrick Krüger bei der Oberliga-Reserve im Tor. Spannend wurde es in den zweiten 30 Minuten nicht mehr. Rotenburg hielt weiter dagegen, konnte aber nicht verhindern, dass Sottrum die Führung bis auf 13 Tore ausbaute – 31:18 (53.). „Mit Hendrik Splittgerber ist es auf der Mitte nachher bei uns besser gelaufen“, berichtete Siegmeyer.

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