Der künftige Coach André Koopmann über die Faszination RSV

„Mir geht es um den Verein“

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Ein Bild, dass mehr als zehn Jahre alt ist: André Koopmann im RSV-Trikot in der Saison 2004/2005.

Rotenburg - André Koopmann kommt nicht aus Rotenburg – und dennoch ist der Fußball-Landesligist aus der Wümmestadt für ihn eine „Herzensangelegenheit“. Warum er schon seit Jahren unbedingt den RSV trainieren wollte, verrät der künftige Coach im Interview.

Herr Koopmann, Sie haben sich einst beim TSV Dörverden eine Ausstiegsklausel im Falle eines RSV-Angebots reinschreiben lassen. Was fasziniert Sie so am RSV?

André Koopmann: Der RSV ist der Verein, für den ich am höchsten gespielt habe. Diesen Verein habe ich immer mit Professionalität und leistungsbezogenem Fußball verbunden. Zlatko Bjelic, Adam Posilek, Tomasz Mazurkiewicz oder Aleksandar Milakovic – zu denen konnte ich aufgucken. Das war für mich kleinen Jungen aus Hönisch damals Halbprofitum, ich fand das geil. Und der RSV hat mich nie so richtig losgelassen. Dass es jetzt geklappt hat, freut mich umso mehr.

Mit Tim Ebersbach sind Sie befreundet, wen kennen Sie sonst noch aus dem aktuellen Kader?

Koopmann: Ich kenne die Peter-Zwillinge, mit denen habe ich damals beim TSV Ottersberg zusammengespielt, da waren die aber erst 18. Aber ich bin ja schon häufig bei den Spielen in Rotenburg gewesen, es gibt also keinen Namen im Team, der mir nichts sagt.

Wird sich am Kader denn etwas ändern müssen?

Koopmann: Wir müssen aus meiner Sicht schon ein paar Neue dazu kriegen und frisches Blut reinbringen. Wir brauchen einen festen zweiten Torwart und auch einen Stürmer.

Und Tim Ebersbach wird jetzt nach Ihrer Verpflichtung auch weitermachen?

Ebersbach: Natürlich wird er noch ein Jahr weitermachen. Tim plane ich fest mit ein.

In welcher Liga wollen Sie den RSV nächste Saison denn trainieren – Landesliga oder Oberliga?

Koopmann: Das lasse ich unkommentiert. Das spielte bei meiner Zusage auch keine Rolle für mich, darüber haben wir nie gesprochen. Die Liga ist mir egal. Mir geht es um den Verein. Ob wir in der Landesliga oben mitspielen oder in der Oberliga um den Klassenerhalt – das hat beides seinen Reiz. Die Jungs spielen jetzt um den Aufstieg mit. Und wenn es dann nicht klappt, haben wir schon den Anspruch, nicht nur Sechster zu werden.

maf

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