Kühnlein glaubt an Kihsings Klasse

TV Sottrum steht nach Aderlass vor ganz schwerer Saison

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Kann Fabian Kihsing am Kreis und auch in der Abwehr helfen? Der Sottrumer Neuzugang bringt immerhin Erfahrungen aus der Oberliga mit.

Sottrum - Von Jürgen Honebein. Norbert Kühnlein steht vor seiner vielleicht schwersten Saison als Trainer des Handball-Landesligisten TV Sottrum. Vor einen Jahr haben Leistungsträger wie Eric Kruse, Christian Warschke oder Hauke Herbst aufgehört beziehungsweise den Club verlassen. Der Abstieg konnte am Ende der Saison 2016/2017 verhindert werde. Doch jetzt gab es den nächsten Aderlass: Max Schlusnus, Marco Walker, Kilian Arlt (alle aufgehört) und Benjamin Nijland (MTV Tostedt) stehen nicht mehr zur Verfügung.

Den Abgängen steht mit dem 23-jährigen Kreisläufer Fabian Kihsing, früher SV Aue Liebenau und SG Achim/Baden, nur ein Neuzugang gegenüber. „Ich hoffe jedoch, demnächst noch einen oder zwei Spieler präsentieren zu können“, sagt Kühlein. So oder so: Das Sottrumer Ziel kann nur Klassenerhalt lauten.

Einige Spieler müssen mehr Verantwortung übernehmen

Fabian Kihsing ist für den TV Sottrum sicher eine Verstärkung, wenn er fit ist. Er hat aber fast ein Jahr lang pausiert und noch einiges aufzuholen. „Ich bin optimistisch, dass er uns nicht nur im Angriff, sondern auch in der Abwehr helfen kann, denn mit Benjamin Nijland und Kilian Arlt sind dort zwei große Stützen nicht mehr dabei“, weiß Kühnlein.

Auch im Tor hat der TV Sottrum Probleme. Julian Kulgart muss oft am Wochenende Dienst schieben, Tobias Groenewold ist verletzt und muss unter Umständen operiert werden. „Ein Torhüter würde uns gut zu Gesicht stehen“, weiß Kühnlein. Ansonsten verfügt Sottrum bis auf Benjamin Schnäpp über eine junge Mannschaft. Akteure wie der torgefährliche Nicolas Karnick, Claas Freymuth, Jonas Stelling, Sascha Nijland und Sven Thormann müssen aber noch mehr Verantwortung übernehmen. Gut, dass Rückraumspieler Eike Westermann nach seiner Verletzung langsam wieder an alte Leistungsstärke anknüpft. Aber auch Malte Skusa, Manuel Herberg, David Buchelt, Hendrik Splittgerber oder Janis Wagemann werden ausreichend Spielanteile bekommen – wahrscheinlich schon gleich Sonnabend im Heimspiel gegen die HSG Stuhr.

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