Auch Niederschulte und Hurricanes triumphieren

Sportlerwahl des Jahrzehnts: Krönung für Mankertz und Peters

Pia Mankertz steht mit Skulptur und Urkunde in den Händen auf der Bühne. Stefan Kalt steht neben ihr.
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Sportlerin des Jahrzehnts: Pia Mankertz bekam die Bronzeskulptur. Stefan Kalt (Sparkasse Rotenburg Osterholz) war der Gratulant.

Erstmals fand die Sportlerwahl des Jahrzehnts statt. Die Sieger in den jeweiligen Kategorien gewannen teils mit großen Abstand zum zweiten Platz.

Rotenburg – „Vieles ist anders“ – mit diesen Worten eröffnete Moderatorin Carmen Ludwig die Veranstaltung. Und damit hatte sie vollkommen recht. Denn: Erstmals gab es in Rotenburg eine Sportlerwahl des Jahrzehnts, dann fand sie coronabedingt zum ersten Mal online statt – und auch noch nie war der Personenkreis bei der Ehrung vor Ort im Studio 10 so klein. Groß war die Freude der Sieger trotzdem: Basketballerin Pia Mankertz als Sportlerin, Judoka Dimitri Peters als Sportler, Maike Niederschulte als Trainerin sowie die Avides Hurricanes als Mannschaft triumphierten.

Anstatt auf der Tribüne saßen die Zuschauer zu Hause vor den Bildschirmen. Insgesamt waren es konstant über die 64-minütige Veranstaltung hinweg etwa 100 Streamer. Wie Malte Holsten, Geschäftsführer von Studio 10, verriet, rechnete er mit drei Zuschauern pro Gerät, womit es letztlich sogar rund 300 waren – die Pestalozzihalle wäre also wieder einmal gut gefüllt gewesen!

Ergebnisse

Sportlerin des Jahrzehnts

1. Pia Mankertz (934 Stimmen)

2. Angela Boczek (319)

3. Wiemke Büttner (148)

Sportler des Jahrzehnts

1. Dimitri Peters (1043)

2. Lukas Misere (248)

3. Niels Halatsch (184)

Trainer des Jahrzehnts

1. Maike Niederschulte (782)

2. Volker Mitschke (336)

3. Zlatan Burina (217)

Mannschaft des Jahrzehnts

1. BG‘89 Hurricanes (876)

2. TuS Rotenb. Aerobic (406)

3. TuS Rotenb. Handball (329)

Neben der hohen Zuschauerzahl gab es eine weitere Konstante – die Sponsoren der Sportlerwahl: die Sparkasse Rotenburg Osterholz, die Mediengruppe Kreiszeitung, die Stadtwerke Rotenburg und die Rolf-Ludwig-Stiftung. Sie waren es auch, die den Siegerinnen und Siegern auf der Bühne mit Abstand gratulierten. Ihren Preis, die Bronzeskulptur des Bremer Künstlers Amir Omerovic, mussten sich die Gewinner jedoch selbst aus der aufgestellten Vitrine nehmen.

Bei den Sportlerinnen setzte sich Pia Mankertz von den Avides Hurricanes vor Triathletin Angela Boczek und Aerobicturnerin Wiemke Büttner (beide TuS Rotenburg) durch. Die Basketballerin hatte einen Vorsprung von mehr als 600 Stimmen. Aus den vergangenen zehn Jahren ist ihr sportlich vor allem eines hängen geblieben: „Ich denke zunächst mal an die Aufstiege mit dem Verein.“

Sportler des Jahrzehnts: Dimitri Peters (r.) erhielt die Urkunde und den Pokal. Jens Reiter (Mediengruppe Kreiszeitung) beglückwünschte ihn dazu.

Neben Mankertz durfte sich auch Dimitri Peters über den besonderen „Pokal“ freuen. Er wurde mit mehr als 1 000 Stimmen eindeutig zum Sportler des Jahrzehnts vor Handballer Lukas Misere und Triathlet Niels Halatsch (alle TuS Rotenburg) gewählt. Als ihn Carmen Ludwig nach der Bekanntgabe auf seine Erinnerung an die Olympischen Spiele 2012, bei der der Judoka Dritter wurde, ansprach, fiel ihm die Wiederankunft in Rotenburg „mit so vielen Menschen“ ein. Damit hätte er nicht gerechnet gehabt: „Ich dachte, es wäre ein Konzert hier.“

Trainerin des Jahrzehnts: Uwe Schmidt (Stadtwerke Rotenburg) überbrachte der siegreichen Maike Niederschulte die Glückwünsche.

Ebenfalls deutlich gewann Maike Niederschulte die Abstimmung zur Trainerin des Jahrzehnts. Das erfahrene Aerobic-Ass coacht seit vielen Jahren ihre Schützlinge beim TuS Rotenburg und ist Abteilungsleiterin. „Ich stand damals vor der Entscheidung. Aber es stand für mich außer Frage, als Sportlerin aufzuhören und die Leitung zu übernehmen“, erzählte sie von ihren Beweggründen, in diese verantwortliche Rolle zu schlüpfen.

Mannschaft des Jahrzehnts: Christian Greve (r.) nahm die Trophäe stellvertretend für das Team entgegen. Rolf Ludwig (ARS und Rolf-Ludwig-Stiftung) gratulierte.

Wie schon Mankertz, Peters und Niederschulte bejubelte auch die Mannschaft der Avides Hurricanes ihren Triumph. Stellvertretend für das Team nahm Coach Christian Greve die Skulptur entgegen. Zwei der größten Erfolge der Hurricanes waren die Aufstiege in die 1. Basketball-Bundesliga. Nach dem knappen Sieg über Eintracht Braunschweig „ist ordentlich Sekt geflossen“, erinnert sich Greve und „natürlich haben wir das Korbnetz abgeschnitten und mitgenommen“. Teil der damaligen Mannschaft waren auch die Spielerinnen Andrea Baden und Hannah Pakulat sowie Physiotherapeutin Anna-Lena Meinke. Das Trio wurde am Samstag live in das Studio 10 hinzugeschaltet.

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