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Vitalij Kalteis (TV Sottrum - Fußball)

Vitalij Kalteis erlebte drei erfolgreiche Jahre mit dem Aufstieg in die Bezirksliga als Höhepunkt. Foto: Freese
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Vitalij Kalteis erlebte drei erfolgreiche Jahre mit dem Aufstieg in die Bezirksliga als Höhepunkt.

Sottrum – Zweiter, Zweiter, Erster, 59 Siege, 17 Unentschieden, zehn Niederlagen, ein Punkteschnitt von 2,26 – Vitalij Kalteis hat als Trainer des TV Sottrum drei äußerst erfolgreiche Jahre erlebt und mit dem Titel in der Fußball-Kreisliga und dem Aufstieg in die Bezirksliga einen krönenden Abschluss hingelegt. „Ich denke, ich habe es richtig so entschieden“, hat der 37-Jährige seinen Ausstieg im vergangenen Sommer nie bereut. Ab der nächsten Saison steht es bekanntlich wieder an der Seitenlinie – dann beim aktuellen Kreisliga-Dritten FSV Hesedorf/Nartum.

„Mein Ziel war es, in drei Jahren aufzusteigen“, erzählt Kalteis rückblickend. Seine Mission hatte er also erfüllt und konnte guten Gewissens eine selbstverordnete Auszeit nehmen, um die Akkus wieder aufzuladen. „Ich mache nichts zu 90 Prozent, sondern immer zu 100 Prozent“, lautet das Kalteis-Motto.

In Sottrum schaffte er es, das Team nach und nach umzubauen und zu verstärken. „Klar bin ich da mit Ehrgeiz rangegangen.“ Für ihn war es die erste Trainerstation, nachdem er zuvor einige Jahre als Abwehrchef für Sottrum gespielt hatte. In seinem Trainer-Dasein ist es indes „stark geprägt von Jesco Rohde“, unter dem er in der Jugend des Rotenburger SV und bei den Herren des TSV Neuenkirchen gespielt hatte. „Jesco konnte ein harter Hund sein. Das kann ich auch, aber man ist immer auch 50 Prozent Trainer und 50 Prozent Psychologe. Man muss mit den Spielern reden, in sie reinschauen, Mensch bleiben. Das hat gut funktioniert“, sagt der Scheeßeler. „Natürlich kriegst du nie alle unter einen Hut, du hast es ja mit 20 verschiedenen Charakteren zu tun. Aber einige fordern da auch nicht so viel Betreuungsaufwand.“ Und ohnehin galt für sein Team, dass ihm dort ein sehr wettbewerbsfähiger und erfolgshungriger Kader zur Verfügung stand.

„Ich wusste, an welchen Rädchen ich drehen musste“, meint Kalteis. Vor allem defensiv brachte der frühere Abwehrmann die Mannschaft deutlich nach vorne und legte dort den Grundstein. Ohne Frage hat er dem Team seinen Stempel aufgedrückt. Wie groß sein Anteil am Erfolg sei, sollten andere entschieden. Doch er räumt ein: „Irgendwie bin ich auch selbst mit aufgestiegen.“

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