Kreuzbandriss: Saisonaus für den Defensivspieler des RSV / „Es ist viel passiert“

Kadah ist vom Pech verfolgt

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Schockdiagnose für Ferhat Kadah: Beim Defensivspieler des Fußball-Oberligisten Rotenburger SV ist das Kreuzband im rechten Knie durch und zudem der Meniskus angerissen.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Ferhat Kadah nimmt innerhalb kürzester Zeit aber auch so ziemlich alles mit: Erst vier Spiele absolvierte der 25-jährige Verdener für die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV nach seiner Verpflichtung – bis Saisonende fällt er jetzt komplett aus: Das Kreuzband im rechten Knie ist durch, der Meniskus angerissen. „Damit hatte ich nicht gerechnet“, sagt der Defensivspieler.

Es passierte nach einer knappen Stunde im Heimspiel gegen den 1. FC Wunstorf (0:1). „Ich habe nur den Ball weggeschlagen und dabei einfach das Knie verdreht“, erinnert er sich an die eigentlich harmlose Szene ohne Fremdeinwirkung. „Ich dachte, ich mache zwei, drei Wochen Pause, dann geht es wieder“, erzählt er. Doch nach der MRT kam am vergangenen Freitag die niederschmetternde Diagnose: „Ich war geschockt, aber man kann ja nichts machen.“

Dabei hatte er sich mit ein wenig Verspätung gerade erst einen Stammplatz im defensiven Mittelfeld erarbeitet. Bis dahin war es ein Weg, der auch Geduld erforderte. Erst gab sein alter Club, der Kreisligist SVV Hülsen ihn nicht frei, weil der RSV die Ablöseforderung nicht zahlen wollte. Als die Einigung kurz vor Ende der Transferperiode Ende August erfolgte, stand er im nächsten Spiel gegen den TSV Ottersberg prompt in der Startelf – als Innenverteidiger lief es für ihn beim 0:3 aber alles andere als glücklich, doch als Sechser mauserte sich Kadah in den folgenden Partien zu einer ernsthaften Alternative. „Es wurde von Spiel zu Spiel besser“, findet er selbst. Mit seiner umstrittenen Gelb-Roten Karte beim 0:0 gegen Lupo Martini Wolfsburg „verordnete“ sich der 25-Jährige aber auch selbst eine Zwangspause, zuvor verewigte sich Kadah beim 0:5 bei Eintracht Northeim auch noch mit einem Eigentor in der Statistik.

Und nun das abrupte Saisonaus. „Es ist viel passiert in der kurzen Zeit.“ Nun überlegt er, bei wem er sich unters Messer legt, „damit ich schnell wieder spielen kann“. In dieser Saison wird es aber sicher nichts mehr mit dem Comeback.

Und so nimmt die Personalnot weiter zu, zumal auch Tobias Kirschke als weiterer Sechser noch verletzt ist. „Er muss jetzt schnell fit werden“, sagt Kadah, dessen schwerste Verletzung bisher ein Schienbeinbruch war. Seinen Optimismus hat er übrigens nicht verloren: „Wir werden den Klassenerhalt schaffen“, ist er weiterhin überzeugt.

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