Jahreshauptversammlung im Heeslinger Waldstadion

Kreissportbund: Sorge um Kinder und Ehrenamt

Jörn Leiding, Peter Bergstermann, Bernd Meyer, Tobias Woelki, Susanne Kuppler sowie Hella Rosenbrock stehen auf dem Sportplatz aufgereiht.
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Aufgereiht am Mittelkreis: Der wiedergewählte KSB-Vorstand mit (v.l.) dem Vorsitzenden Jörn Leiding, Peter Bergstermann, Bernd Meyer, Tobias Woelki, Susanne Kuppler sowie Hella Rosenbrock.

Vorstandswahlen beim KSB: Neben vielen bekannten Gesichtern gibt es nun mit Hella Rosenbrock auch ein neues Mitglied. Sie verantwortet ab sofort den Bildungsbereich.

Heeslingen – Es war ein ungewöhnliches Setting: Die Vereinsvertreter auf der Tribüne, Vorstand und Gäste auf dem Spielfeld. Aber ungewöhnliche Zeiten wie die der Corona-Pandemie erforderten ungewöhnliche Versammlungsorte, dachten sich die Verantwortlichen. Also ging die Jahreshauptversammlung des Kreissportbundes Rotenburg im Heeslinger Waldstadion über die Bühne.

In knapp einer Stunde waren alle Tagesordnungspunkte sowie Grußworte abgearbeitet. Ergebnis: Hella Rosenbrock ist zum ersten Mal als Vorstandsmitglied für Bildung gewählt worden. Tobias Woelki - bislang kommissarisches Vorstandsmitglied für das Protokollwesen - wurde nun fest in das Amt gewählt. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Aber so ganz gewöhnlich war diese Versammlung dann doch nicht – nicht nur aufgrund der Ortes. In den Redebeiträgen klang immer wieder die Sorge heraus, dass den Vereinen nach eineinhalb Jahren Corona-Pandemie vor allem die Kinder verloren gehen.

Diese Sorge trieb nicht nur den Vorsitzenden Jörn Leiding um, den Gästen ging es ähnlich. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann hoffte, dass sich Hallen, Sportplätze und Bäder wieder mit Leben füllen. Er sprach sich für eine Reduzierung von Vorschriften aus. Diese hätten es den Ehrenamtlichen aus seiner Sicht unnötig schwer gemacht.

André Kwiatkowski wagte den Blick in die Zukunft. Jetzt, so das stellvertretende Präsidiumsmitglied des Landessportbundes (LSB), gelte es, das Ehrenamt zu stärken. Vor allem aber gelte es, Mitglieder zurückzugewinnen. „Aus meinem Verein ist keiner ausgetreten, aber es ist auch keiner eingetreten“, fasste Kwiatkowski die Lage auch für den LSB zusammen. Insbesondere die Kinder bis sechs Jahren beziehungsweise deren Eltern gelte es zu mobilisieren.

Unter dem Hashtag #SportVEREINtuns haben sich deshalb der LSB, der Niedersächsische Turner-Bund, die niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Lotto Niedersachsen sowie das niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport zusammengetan, erläuterte Kwiatkowski. Ihr Ziel: Neue Mitglieder für die Vereine gewinnen und alte zurückholen.

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