Spieler des Wochenendes

Tom Ludwig von der SG Westerholz/Hetzwege reizt die Challenge

Tom Ludwig im Portrait.
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Tom Ludwig hat sein erstes Kreisliga-Tor für die SG Westerholz/Hetzwege erzielt. Weitere sollen folgen.

Erstes Spiel in der Fußball-Kreisliga von Beginn an, gleich ein Tor erzielt ‒ für Tom Ludwig von der SG Westerholz/Hetzwege lief es „echt gut“.

Westerholz – Der Trainer zog verbal den Hut. „Chapeau“, kommentierte Ralf Milbrandt den „frechen Lupfer“, mit dem Tom Ludwig den 2:1-Zwischenstand erzielte. „Ich weiß nicht, ob ich das in dem Alter auch gemacht hätte.“ Doch es passte zum rundum gelungenen Auftritt des 18-jährigen Stürmers im Trikot der SG Westerholz/Hetzwege. Gleich bei seinem Startelf-Debüt in der Fußball-Kreisliga gelang ihm ein Tor, hinzu kam noch seine Vorlage zum 1:0 von Björn Banehr und – als Krönung des Tages – die Tabellenführung beim 5:1 gegen den TSV Bülstedt/Vorwerk.

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„Es lief echt gut“, fand Tom Ludwig selbst. Seine Nominierung für die Startelf überraschte aber auch ihn. „Ich kam ja gerade aus dem Urlaub und hatte erst ein Training wieder mitgemacht.“ Doch die zehn Tage in Kroatien hatten ihm scheinbar gutgetan: „Es war sehr viel Motivation bei mir da.“ Und die stieg noch, nachdem er Björn Banehr das 1:0 aufgelegt hatte. So sehr, dass der Gymnasiast, der demnächst in die 13. Klasse kommt, den Heber über Keeper Gerrit Privenau wagte und verriet: „Der Abwehrspieler hatte sich bei einem langen Ball verschätzt, der Torwart kam sehr früh raus. Da habe ich mir gedacht, dass ich das jetzt probieren muss. Entweder wird‘s ein schönes Tor oder ich stehe als Depp da.“ Ersteres war der Fall – ein Treffer, „an den ich mich noch lange erinnern werde“.

Tom Ludwig entschied sich als Einziger für die Erste

Hellhörig dürften sie nun womöglich auch in Rotenburg werden. In der Wümmestadt wohnt der Youngster schließlich, beim JFV Rotenburg spielte er einst in der Jugend, ehe die zweite U 17 sich geschlossen der JSG HWJ 70 in Westerholz anschloss. „Das war eine sehr gute Entscheidung, dass wir gewechselt sind“, findet Tom Ludwig. Als Einziger seines Jahrgangs entschloss er sich übrigens, direkt ins Kreisliga-Team zu wechseln. „Ich wollte gucken, was ich noch kann. Man will doch immer eine Challenge haben“, reizte ihn die Herausforderung. Von der Erfahrung, auch der höherklassigen, seiner Mitspieler könne er noch „einiges lernen. Jeder motiviert einen, baut einen auf und gibt Tipps“, sagt Ludwig.

„Tom ist sehr fleißig, aber gleichzeitig sehr bescheiden und ruhig. Von daher ein guter Typ“, meint der Westerholzer Fußball-Abteilungsleiter Mark Wulfmeyer. Und so passt es zu seiner Einschätzung, dass der junge Angreifer nach seinem Debüt-Treffer nicht abhebt, sondern die Ziele realistisch steckt: „Natürlich würde ich gerne so oft wie möglich in der Startelf stehen und Spielzeit bekommen. Vor allem aber will ich Erfahrungen sammeln.“

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