Kreisliga-Derby gegen den TV Sottrum endet 2:2 / Ausgleich kurz vor Schluss

Rathje rettet Westerholz

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Rettete Westerholz mit seinem Treffer in der 84. Minute das Unentschieden: Nils-Philipp Rathje (am Ball), hier im Duell mit dem Sottrumer Yannik Stelling (l.).

Westerholz - Von Julian Diekmann. Dank eines späten Treffers durch Nils-Philipp Rathje (84.) haben die Fußballer des TuS Westerholz eine Heim-Niederlage im Kreisliga-Derby gegen den TV Sottrum noch abgewendet.Am Ende trennten sich beide Mannschaften 2:2 (1:2). Durch den Punktgewinn bleibt Westerholz mit 30 Zählern weiter Tabellenführer, dicht gefolgt vom punktgleichen SV Ippensen, der seine Begegnung gegen den TSV Bülstedt/Vorwerk mit 3:1 gewann. Die Gäste aus Sottrum rutschen im Tableau auf den fünften Rang ab.

Schiedsrichter Michael Menzel (MTV Jeddingen) hatte das Spiel kaum angepfiffen, da fiel auch schon der erste Treffer. Hans Wahlers nutze gleich die erste Chance der Partie und brachte Westerholz mit einem schönen Schuss von der Strafraumgrenze in Führung (1.). „Da waren wir anscheinend noch nicht richtig auf dem Platz und ein wenig unsortiert. Ich muss der Mannschaft aber ein großes Kompliment aussprechen, dass sie sich anschließend so stark zurückgekämpft hat“, erklärte Sottrums Betreuer Helmut Lange. Westerholz Trainer Peter Ludwig ärgerte vielmehr, dass sein Team „in der starken Anfangsphase kein zweites Tor nachgeschoben“ hatte.

Dafür spielten in der Folge die Gäste stärker auf und erzielten nach zwölf Minuten den Ausgleich durch Jan Vollmers. Er verwandelte nach einem Sololauf aus kurzer Distanz. Tobias Küsel erhöhte in der 24. Minute per Kopf sogar auf 2:1 für Sottrum.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit spielte Westerholz aber wie ausgewechselt, erarbeitete sich Chance um Chance und drängte Sottrum tief in die eigene Hälfte. Es dauerte bis zur 84. Minute, bis auch etwas Zählbares heraussprang. Nach einer Ecke war die Sottrumer Abwehr kurz unsortiert, sodass sich Nils-Philipp Rathje aus gut acht Metern ein Herz nahm, ins lange Eck abzog und den umjubelten Ausgleichstreffer erzielte. „Wir haben im zweiten Durchgang Moral bewiesen und nicht aufgegeben. Von daher geht das Remis in Ordnung. Ich kann mit dem Punkt gut leben“, sagte Westerholz‘ Trainer Ludwig nach dem Schlusspfiff.

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