Kreispokal an der Konsole

Platz drei für Scheeßels „eFootballer“ ‒ Champion Steddorf stoppt Helvesiek

Zwei Hände „bearbeiten“ einen Controller.
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Ohne geht‘s nicht: Der Controller gehört zum „eFootball“ ebenso dazu wie die Playstation und der Bildschirm.

Während der Ball auf den Fußballplätzen ruht, spielten die Konsolen-Freunde an der Playstation im Kreis Rotenburg jetzt ihren neuen Titelträger aus. Und der kommt aus dem Nordkreis.

Rotenburg – Der Kreispokal im „eFootball“ geht an den SV Teutonia Steddorf. Bei dem am Mittwochabend online an der Playstation ausgetragenen Masters-Turnier des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) setzten sich Drewes Holsten und Mattis Müller im Endspiel mit 3:2 gegen Jannis Franke und Hendrik Kühnel vom TuS Nieder Ochtenhausen durch. Die beiden Finalisten qualifizierten sich für das Landesfinalturnier am 28. Januar. Dieses verpassten Jona Ole Behrens und Raphael Zimmermann vom SV Rot-Weiß Scheeßel als Dritter knapp: Sie bezwangen im kleinen Finale den SV Viktoria Oldendorf mit 5:1.

Auf die 32 Startplätze hatten sich bis zum Meldeschluss nur 23 Teams beworben – ein Jahr zuvor waren es noch 54 gewesen. „Es mag auch daran liegen, dass das Turnier zum einen wegen Corona terminlich verschoben werden musste und zum anderen wieder online stattfinden musste“, vermutete Oliver Stahs, der „eFootball“-Beauftragte des Fußball-Kreises. Ursprünglich war die dritte Auflage dieser Meisterschaft wie bereits zwei Jahre zuvor als Präsenzveranstaltung in den Räumen der Volksbank Zeven geplant.

Nur 23 Teams gehen an den Start

Zum Altkreisduell kam es bereits in der zweiten Runde: Rot-Weiß Scheeßel setzte sich mit 2:1 gegen den Bartelsdorfer SV – mit Titelverteidiger Jannis Steenbock – durch. Per Golden Goal überstanden die beiden Scheeßeler U 18-Kicker auch das Viertelfinale gegen den SV Anderlingen, unterlagen aber im Halbfinale dem späteren Titelträger Steddorf mit 2:3 und bauten dafür im Spiel um Platz drei „ein bisschen Frust“ ab – 5:1 gegen Oldendorf.

Nicht ganz so weit schafften es die anderen Vertreter aus dem Altkreis. „Wir wollten nach unserem enttäuschend Erstrunden-Aus im letzten Jahr einen neuen Versuch wagen“, bestätigte Marvin Bénet, der zusammen mit Domenic Wahlers das Team des SV GW Helvesiek bildete und bis ins Viertelfinale vorstieß. Das Duo bezwang nach einem Freilos in Runde zwei die FSV Hesedorf/Nartum mit 2:1, unterlag dann aber in der Runde der letzten Acht mit 2:3 gegen Steddorf. „Sehr unglücklich, im Viertelfinale gegen den Champion mit 2:3 rauszugehen. Und das trotz 1:0-Führung nach 50 Minuten“, meinte Bénet und ergänzte augenzwinkernd: „Aber nächstes Jahr greifen wir nach den Sternen.“

Nächstes Jahr greifen wir nach den Sternen.

Marvin Bénet, GW Helvesiek

Die SG Reeßum/Taaken siegte in der ersten Runde nach technischen Startschwierigkeiten mit 2:1 gegen Steddorf II, unterlag dann aber dem SV Anderlingen mit 0:5, während der Rotenburger SV – bestehend aus Michel Müller und seinem früheren Mitspieler Mathis Wulff (jetzt TuS Hemslingen/Söhlingen) – in Runde zwei am späteren Finalisten Nieder Ochtenhausen mit 0:6 scheiterte.  

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