Krasnokutskyl behält die Nerven

Rotenburger Triathleten räumen zum Nordcup-Auftakt dreimal Gold ab

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Konstant: Alina Stein lieferte in der offenen Klasse einen guten Wettkampf ab und gewann.

Rotenburg – Zum Auftakt des Schüler-Nordcups haben die Triathleten des TuS Rotenburg ihre Klasse unter Beweis gestellt: Mit insgesamt dreimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze beim Swim and Run in Stade lässt sich die Ausbeute durchaus sehen. Dabei fuhren Kjon Frenz, Yehor Krasnokutskyl und Alina Stein teils äußerst beeindruckende Siege ein. Auch 13 Rotenburger Schwimmer versuchten sich an dem für sie ungewohnten Wettbewerb und hatten dabei vor allem beim Wechsel so ihre Schwierigkeiten.

Insgesamt 177 Teilnehmer aller Altersklassen gingen in Stade an den Start. In der Konkurrenz der Jugend A spielte Kjon Frenz seine geballte Erfahrung aus. Der routinierte Triathlet verließ nach 400 Metern Schwimmen als erster das Wasser, wechselte rasend schnell in sein Laufdress und rannte unangefochten die 4 000 Meter der Goldmedaille entgegen. 

Ausgepowert: Yehor Krasnokutskyl musste aufgrund von Wechselproblemen alles in die Waagschale legen.

Mit einem Start-Ziel-Sieg beendete er nach 16:56 Minuten seinen Lauf und war damit auch schneller als alle Athleten der offenen Klasse. In dieser hatten auch Alina Stein sowie der Schwimmer Corvin Kasch ihr Glück versucht. Kasch kam wenig überraschend nach seiner gewohnten Disziplin zwar mit deutlichem Vorsprung aus dem Wasser, verlor aber 1:38 Minuten allein beim ungewohnten Wechsel, dem Anziehen von Schuhen und T-Shirt. In der Endabrechnung belegte er Platz 17 (21:08 Minuten). Stein hingegen bewies in beiden Anforderungsbereichen Konstanz und gewann die Damenkonkurrenz in 22:28 Minuten.

Jederzeit Herr der Lage: Kjon Frenz spielte seine ganze Erfahrung aus und fuhr bei der Jugend A einen zu keiner Zeit gefährdeten Start-Ziel-Sieg ein.

Bei der Jugend B waren gleich fünf Rotenburger Starter mit dabei. Einen Doppelsieg feierten Yehor Krasnokutskyl und Friederieke Naujack, die nach dem Schwimmen in Führung lag. Wenig später folgten ihr Alan Kracht und Krasnokutskyl, der zunächst kostbare Zeit beim Schuhe anziehen verlor, sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen ließ. Im Gegenteil: Mit einem rasanten Lauf zog er an seinen Konkurrenten vorbei und gab die Führung bis zum Ende auch nicht mehr her. Er sicherte sich überglücklich mit 15:54 Minuten Gold. Naujack kam nach 17:06 Minuten als Zweite ins Ziel. Die übrigen Wümmestädter Kracht (18:50), Nick Enns (21:05) und Timon Polet (23:08) landeten auf den Plätzen neun, elf und zwölf.

Tillmann Lau und Jenna Behrens mussten bei den Schülern A 300 Meter im Wasser und 2000 Meter an Land absolvieren. Beide Nachwuchsathleten lagen nach dem Schwimmen gut im Rennen, doch nur Lau stand am Ende nach 11:29 absolvierten Minuten als Zweiter auf dem Podest. Behrens (13:20) wurde Elfte.

Bei den Damen verpasste Tyra Kasch in 24:25 Minuten knapp das Treppchen und wurde undankbare Vierte. Die Vereinskolleginnen Aileen Behrens und Leonie Brandt liefen nach 26:02 Minuten Hand in Hand als gemeinsame Sechste ein.

Zum Abschluss standen noch die Staffeln auf der Tagesordnung, bei der vier Athleten ein Team bildeten. Nach jeweils 100 Metern Schwimmen und 400 Metern Laufen wurde an die Mannschaftskollegen übergeben. Rotenburg I, bestehend aus Frenz, Naujack, Stein und Krasnokutskyl fuhr nach 15:13 Minuten Platz drei ein, das zweite Wümme-Team mit Corvin Kasch, Tyra Kasch, Behrens und Brandt (17:57) landete auf dem elften Rang.  ntr

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