Konsole statt Kohle: Titelkampf im eFootball

Die ersten eFootball-Kreismeisterschaften gehen in Zeven über die Bühne. Foto: Freese

Rotenburg/Zeven – Heute Abend ist Premiere, heute Abend geht es in den Räumlichkeiten der Volksbank Zeven ausnahmsweise nicht um die Kohle, sondern ums Zocken an der Konsole. Um 19 Uhr ist der Anpfiff für die erste Kreismeisterschaft im eFootball im NFV-Kreis Rotenburg. 32 Zweierteams kämpfen um den Titel sowie um drei Startplätze für die offizielle Niedersachsenmeisterschaft in Hannover.

„Wir kommen insgesamt auf 32 Mannschaften und sind damit komplett ausgebucht“, berichtet der eFootball-Beauftragte und stellvertretende Kreisvorsitzende Oliver Stahs. Gleich mehrere Vereine haben zwei Teams gemeldet. Sie bestehen aus je zwei Spielern, die sich mit der Konkurrenz an der Konsole im Spiel FIFA 20 messen – auf der PlayStation 4 im „Zwei-gegen-zwei“-Anstoßmodus, und zwar offline. Es gibt eine Gruppen- und eine K.o.-Phase. Gleichzeitig ist es das Qualifikationsturnier für die eFootball-Niedersachsenmeisterschaft. Die drei besten Teams aus jedem Kreis starten am 19. Januar in der Swiss Life Hall in Hannover.

Von den 32 Teams kommen acht aus dem Altkreis: Der Rotenburger SV (Alexander Nitz/Jonas Niemann) und der TV Sottrum (Lenn-Mika Reiter/Pascal Pape) schicken je ein Duo ins Rennen, der FC Walsede (Tim Bewernick/Marco Scherweit sowie Robin Willenbrock/Johannes Gebhardt), der TV Stemmen (Patrick de Back/Hussen Kenj sowie Frederik Narten/Jannis Steenbock), der SV Horstedt (Miguel Sojka/Tim Thölken sowie Felix Lohmann/Pascal Meier) und der TuS Hemslingen/Söhlingen (Jan-David Breidenbach/Kevin Bartels sowie Jens-Carlos Eckstein/Lennart Bartels) jeweils zwei.

Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) hat in Zusammenarbeit mit dem Sporthotel Fuchsbachtal sogar ein eFootball-Bootcamp mit elf Konsolen und 20 24-Zoll-Monitoren in den Räumen der NFV-Sportschule eröffnet. „Auf 70 Quadratmetern haben Konsolenspieler ab sofort die Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen gemeinsam zu trainieren. Das Angebot richtet sich sowohl an eSport-Teams als auch an Vereine, Unternehmen und private Gruppen“, erklärt der NFV in einer Pressemitteilung.

„Das eFootball-Bootcamp ist ein weiterer, wichtiger Schritt auf unserem Weg, den virtuellen Fußball als ergänzendes Angebot mit dem echten Fußball zu verzahnen“, wird NFV-Direktor Jan Baßler zitiert. Er spricht davon, dass sich der Verband damit „an der Lebenswirklichkeit junger Menschen orientieren“ will. NFV-Präsident Günter Distelrath sagt: „eFootball ist längst fester Bestandteil der Jugendkultur und ein allgegenwärtiger Markt voller Möglichkeiten – mit großem Potenzial für alle Beteiligten. Für die Amateurvereine kann eFootball eine Chance sein, neue Mitglieder anzusprechen oder weiterhin an sich zu binden.  maf

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