2:1 im NFV-Pokal gegen klassenhöheren HSC Hannover

Kollakowskis Doppelpack beschert Westerholz das Achtelfinale

Auf und davon: Delia Kollakowski (vorne) avancierte gegen Hannover zur Westerholzer Matchwinnerin. Sie erzielte beide Tore beim 2:1-Sieg.
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Auf und davon: Delia Kollakowski (vorne) avancierte gegen Hannover zur Westerholzer Matchwinnerin. Sie erzielte beide Tore beim 2:1-Sieg.

Westerholz – Im ersten Fußball-Pflichtspiel im Kreis Rotenburg nach der Corona-Auszeit haben die Landesliga-Frauen des TuS Westerholz gleich ein Ausrufezeichen gesetzt und den favorisierten Oberligisten HSC Hannover mit 2:1 (2:0) aus dem Niedersachsenpokal befördert. Entsprechend enttäuscht lagen die Spielerinnen aus der Landeshauptstadt nach dem Abpfiff auf dem Boden und kamen nicht zum Sportgruß. So drehten die Schützlinge von Trainer Wilhelm Schiwy die Runde und klatschten den Gegner in Corona-Manier ab. Westerholz erreichte das Achtelfinale und trifft dort am 26. September (13 Uhr) auf den Oberligisten ESV Rot Weiß Göttingen.

Die Gastgeberinnen waren gut eingestellt und suchten selbst ihre Chance. So auch in der sechsten Minute. Da behauptete sich Olivia Soutschek auf der linken Seite und schlug die Kugel mustergültig in die Tiefe auf Delia Kollakowski. Diese setzte sich gegen zwei Gegnerinnen durch und vollendete mit einem „Tunnler“ – 1:0. „Das war ein toller Assist von Olivia, auch der Abschluss war klasse“, zeigte sich Trainer Schiwy begeistert.

Laura Soutschek hätte wenig später erhöhen können, schloss aber blank vor dem Gehäuse zu zaghaft ab. Da zeigte sich Kollakowski nervenstärker. Floris Meier bediente die Goalgetterin, die mit einem Heber zum 2:0 einlochte (23.).

Hannover war eigentlich das dominantere Team, zeigte sich aber geschockt von den Rückschlägen. Die Westerholzer Defensive um Kapitänin Sandra Koschker und Anna-Lena Könsen verschob immer wieder gut und stand sicher. Einmal reagierte zudem Torfrau Tabea Albers glänzend.

Hannover kam mit Druck aus der Pause zurück. Die sich bietenden Konterchancen ließen Marleen Delventhal, erneut Kollakowski und die eingewechselte Katharina Mehrtens allerdings liegen. In der 88. Minute gelang dem Favoriten durch Lina-Sophie Seifert noch der Anschlusstreffer. In der Folge wurde es noch mal brenzlig, aber Westerholz überstand die vierminütige Nachspielzeit unbeschadet.  iv

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