Nach 27:21 gegen Nordhorns Reserve zieht Wümme-Sieben mit Fredenbeck II gleich

Koch läutet Rotenburgs starke Schlussphase ein

Die Lücke gefunden: Auch wenn die Nordhorner Abwehr versucht, den Pass von Luka Bruns (l.) zu unterbinden, kommt der Ball doch bei Kreisläufer Christian Hausdorf (r.) an.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Im Saisonendspurt gilt es, Kräfte zu sparen und keine Verletzungen mehr zu riskieren. Also trauten sich nur noch fünf Akteue des Handball-Verbandsligisten TuS Rotenburg, bäuchlings ihren rund 130 Fans nach dem Abpfiff entgegenzurutschen. Durch den 27:21 (16:11)-Heimsieg gegen die HSG Nordhorn II ist das Fernduell um den zweiten Aufstiegsplatz hinter dem feststehenden Meister SG HC Bremen/Hastedt mehr denn je zum Krimi geworden.

Der TuS Rotenburg hat bei noch zwei ausstehenden Partien nach Punkten mit dem Tabellenzweiten VfL Fredenbeck II (23:23 beim TvdH Oldenburg) gleichgezogen, besitzt aber das um 47 Treffer schlechtere Torverhältnis. Somit muss die Wümme-Sieben auf einen weiteren Ausrutscher des Rivalen hoffen und darf sich einen solchen möglichst nicht selbst erlauben. „Im Spitzenspiel gegen Bremen/Hastedt müssen wir noch ein bisschen was drauflegen“, ermahnt Coach Nils Muche seine Mannen vor dem Hit am Samstag in der Pestalozzihalle.

Gegen Nordhorn reichte letztlich eine Durchschnittsleistung, wenngleich der Sieg kurzzeitig auch in Gefahr geriet. Die Gastgeber hatten ihre 16:11-Pausenführung gerade erst auf 19:12 durch Luka Bruns ausgebaut (34.), da brachte insbesondere der wendige und erst 19-jährige Linksaußen Levin Zare sein Team mit seinen vier Treffern in dieser Phase auf 18:21 heran. Erst Jens Koch beendete anschließend die fast siebenminütige Zeit ohne Rotenburger Tor (50.). Keeper Fabian Kaleun hatte die Gastgeber ohnehin das ganze Spiel über geärgert, wenngleich der nach 20 Minuten für Yannick Kelm im Rotenburger Kasten eingewechselte Alexander Meyer ebenfalls eine gute Leistung zeigte.

Muche versuchte derweil, seine Mannschaft immer wieder anzutreiben: „Das war mehr ein Aufpushen“, erklärte er seine Hauptaufgabe in dieser fairen Partie. „Irgendwie sind die Beine momentan schwer und der Kopf nicht so frei. Dadurch haben wir in der Abwehr auch nicht so den Zugriff gehabt und waren im Angriff nur punktuell dynamisch.“

Nordhorns Taktik des Verschleppens behagte den auf Schnelligkeit spezialisierten Rotenburgern nicht. „Wir können natürlich ein ganz anderes Tempo spielen“, räumte der niederländische Gäste-Coach Lars Hoogeveen augenzwinkernd ein. „Dann wäre es ein Tobe-Spiel geworden“, pflichtete Muche ihm bei. So hatte der Norhorner Übungsleiter gehofft, dass seine junge Zweitliga-Reserve „in den letzten fünf Minuten auf ein, zwei Tore rankommen“ würde, „um noch einen Punkt zu klauen“. Doch den Gefallen tat der Aufsteiger ihm nicht. Spätestens mit dem 25:18 durch den neunfachen Torschützen Lukas Misere war das Thema durch – Rotenburgs Traum vom Oberliga-Aufstieg existiert dadurch weiter.

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