SG Unterstedt patzt in Alfstedt

Knappik schiebt schlechte Laune

Morris Hadeler (l.) jubelt, Philip Krüger (r.) kniet auf dem Boden, Hannes Kettenburg zieht im Hintergrund sein Trikot über den Kopf.
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Morris Hadeler (l.) jubelt über sein 2:0, während Unterstedts Keeper Philip Krüger bedient am Boden kniet.

Das war es mit der weißen Weste für die SG Unterstedt. Für den Kreisligisten hagelte es die erste Niederlage der Saison.

Unterstedt – Auf der rund 70 Kilometer langen Rückfahrt hatte Fabian Knappik genügend Zeit, das Spiel zu analysieren. Sein ernüchterndes Fazit: „Wir waren viel zu harmlos und haben verdient verloren“, gestand der Coach der ambitionierten Kreisliga-Fußballer der SG Unterstedt. Und so war das Gastspiel an der Tabellenspitze nur ein kurzes, denn die Grün-Weißen verloren beim FC Alfstedt/Ebersdorf mit 1:2 (0:1). „Jetzt rennen wir leider hinterher und müssen uns hinten anstellen. So früh in der Saison wollten wir definitiv nicht verlieren“, ärgerte sich Knappik.

Die Gäste, die noch kurzfristig auf den beruflich verhinderten Yannik Malende verzichten mussten, wurden im Nordkreis kalt erwischt und kassierten bereits nach zwei Minuten das 0:1 durch Marcel Müller. „Das darf natürlich nicht passieren. Nach dem Treffer haben die Jungs erstmal einen Moment gebraucht, um in die Partie zu kommen“, so Knappik. Zwar erarbeitete sich sein Team in der Folge einige Möglichkeiten, doch fand der Ball nicht den Weg ins gegnerische Tor. Die Unterstedter agierten laut Knappik „viel zu hektisch“.

Auf der anderen Seite machten es die Gastgeber besser und erhöhten nach 59 Minuten dank Morris Hadeler auf 2:0. Auch in der Schlussphase fand die Knappik-Elf weiterhin keine Ruhe am Ball. „Alfstedt war dagegen richtig giftig in den Zweikämpfen und hat gut gespielt“, gestand Unterstedts Coach. Und so war es letztlich nicht verwunderlich, dass dem eingewechselten Bastian Rose quasi mit dem Schlusspfiff aus dem Gewühl heraus nur noch der 1:2-Anschlusstreffer gelang.

Unterstedt rutschte durch die Niederlage auf Platz zwei ab. „Logisch, dass die lange Rückfahrt nach solch einem Spiel nervt. Ich habe richtig schlechte Laune“, so Knappik abschließend.

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