TV Stemmen benötigt einen neuen Trainer

Knaak steigt wieder aus

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Carsten Knaak stand bei der 0:2-Niederlage in Unterstedt letztmals an der Seitenlinie des TV Stemmen.

Stemmen - Unmittelbar vor den Relegationsspielen hat Carsten Knaak sich positioniert: Der Trainer des um den Klassenerverbleibs in der Fußball-Kreisliga kämpfenden TV Stemmen wird den Verein nach nur einem Jahr wieder verlassen. Sein letztes Spiel hat er mit dem 0:2 bei der SG Unterstedt sogar schon bestritten. In der Relegation wird Knaak das Team nicht mehr betreuen, da er dann bereits im Urlaub weilt.

Knaak geht nicht im Streit, wohl aber um eine Erfahrung reicher. „Ich steige aus, denn ob ich an der Seitenlinie stehe oder jemand anderes, das spielt, glaube ich, keine Rolle“, meint der Lauenbrücker. Er spielt damit auch darauf an, dass die Trainingsbeteiligung alles andere als gut ist – auch die jungen Spieler sind zu selten da. „Das hat zweitrangig etwas mit Stemmen zu tun, das gibt es bei zehn anderen Kreisligisten auch“, sagt er. Schon seine Vorgänger hatten regelmäßig damit zu kämpfen, in den Einheiten unter der Woche kaum etwas einstudieren zu können, da es an Personal mangelte. So manch externer Trainer ist deshalb auch schnell wieder gegangen. „Es funktioniert einfach nicht. Und ich möchte mich nicht darüber ärgern“, meint Knaak, der erst vergangenen Sommer den Spielertrainer Nils Ole Beckmann abgelöst hatte.

Er selbst wird sich künftig wieder der Jugendarbeit in der JSG Fintau widmen. „Ich übernehme dort eine F-Jugend“, verrät er. Stemmens Fußball-Boss Tim Pyka muss wiederum einen Nachfolger finden. Nicht ausgeschlossen, dass es erneut eine interne Lösung gibt. Da dürfte eine erfolgreiche Suche auch weniger abhängig von der Klassenzugehörigkeit sein.

Und die ist nach der schwachen Rückserie und dem Sturz auf den Relegationsrang noch höchst unklar. „Es ist nicht ganz einfach, jetzt noch einmal den Arsch hochzukriegen“, sieht Carsten Knaak sein Noch-Team in den Spielen gegen den TSV Karshöfen und die SG Hamersen/Sittensen, die Vizemeister aus den beiden 1. Kreisklassen, psychologisch nicht unbedingt im Vorteil.

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