1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Kreis Rotenburg

Knaak mit klasse Paraden beim 0:4 gegen Anderlingen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Matthias Freese

Kommentare

Tom Knaak (r.) schießt den Ball vor Brian Müller weg.
Und wieder klärt Tom Knaak (r.) vor Anderlingens Brian Müller. Der Keeper war der beste Rotenburger und verhinderte noch weitere Gegentreffer. © Freese

Während der SV Anderlingen durch das 4:0 nun drei Meisterschafts-Matchbälle besitzt, bangt der Rotenburger SV II um zwei Verletzte.

Rotenburg – Gleich drei Matchbälle für die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga besitzt der SV Anderlingen nach dem 4:0 (3:0)-Erfolg beim Rotenburger SV II. Für Michel Müller, den Spielertrainer der Wümmestädter, steht aber bereits fest, dass es am Titelgewinn des souveränen Spitzenreiters nichts mehr zu rütteln gibt: „Wir haben gegen die mit Abstand beste Mannschaft der Liga verloren. Gegen andere Kreisligisten gewinnst du mit so einer Leistung, aber gegen einen so geilen Gegner wie Anderlingen kannst du das nicht über 90 Minuten verteidigen.“

Bitterer als die Niederlage sind für die Rotenburger die Verletzungen Mitte der zweiten Hälfte von Spielertrainer Müller und Erste-Herren-Leihgabe Arthur Bossert, der kurz zuvor nach einem Foul von Thore Sandmann ausgeschieden war: „Sein Knöchel ist dick und blau. Ich bin bei einer Grätsche im Boden hängengeblieben und habe mir das Knie verdreht. Es kribbelt ganz komisch“, berichtete Müller.

Steffens zwei Mal aus der Distanz

Die Niederlage stand zu dem Zeitpunkt bereits fest – und vor allem Tom Knaak hatten es die Gastgeber zu verdanken, dass sie nicht höher ausfiel. Etliche Male parierte der aufmerksame Ersatzkeeper der Oberliga-Elf glänzend – so gegen Lucas Heins (11.), Brian Müller (36.), Andre Steffens (67.), Sandmann (80.) und Marco Holsten (89.). „Er hat stark gehalten“, meinte Gäste-Coach Tomas Meyer. „Wirklich sehr gut“, bemerkte Müller. Bei den platzierten Distanzschüssen von Phil Steffens, mit denen er seine Anderlinger mit 2:0 in Führung brachte (20./37.), sowie dem Doppelpack von Rückkehrer Heins (39./84.) war Knaak chancenlos.

„In der ersten Halbzeit war es von beiden Seiten ein super Spiel“, fand Meyer. Die eine oder andere Chance besaßen auch die Rotenburger – etwa durch Bossert (14./28.) und Melvin Fangmann (34.) –, wenngleich auch deutlich wurde, wer der Spitzenreiter ist. Immer wieder kam Anderlingen mit langen Pässen hinter die Abwehr gefährlich vor das Tor. „Das, was wir uns vorgestellt hatten, haben die Jungs zu 100 Prozent umgesetzt“, meinte Meyer. Aber auch Müller verteilte Komplimente an seine Mannen: „Wir sind in der zweiten Halbzeit nicht eingebrochen. Die Einstellung hat mir gut gefallen, aber es hat halt einfach nicht gereicht.“

Auch interessant

Kommentare