Verzicht auf Hawaii

Klindworth wird Ironman-Dritter auf Lanzarote

Jürgen Klindworth (l.) läuft auf der Straße und lacht.
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Jürgen Klindworth (l.) hatte nach seiner ersten Laufrunde noch Zeit und Kraft für ein Lächeln.

Nach dem Zieleinlauf gab es für Jürgen Klindworth beim Ironman auf Lanzarote ein Hin und Her um die Qualifikation für den Wettkampf auf Hawaii.

Scheeßel – Jürgen Klindworth hat als Dritter seiner Altersklasse M 60 mit einer Zeit von 12:44:40 Stunden den Ironman auf Lanzarote gefinisht. Damit war er einer von nur zehn Startern seines Alters, die die Ziellinie überquerten. Die übrigen zwölf konnten sich nach einer langen Trainingspause gegen die starken Windbedingungen am Veranstaltungsort nicht durchsetzen. Da der Wettkampf auch gleichzeitig eine Qualifikation für den bekannten Ironman auf Hawaii in diesem Jahr war, war die Motivation bei dem für den TV Scheeßel antretenden Triathleten aus Sittensen besonders hoch. Doch letztlich verfehlte er eine erneute Teilnahme nur knapp.

2019 hatte Klindworth zuletzt am Ironman auf der Insel im Pazifik teilgenommen. Dort war er auch auf Wilhelm Schweiger aus Blaichach (Bayern) getroffen, der damals rund 70 Minuten vor ihm als Zweiter der Altersklasse ins Ziel gekommen und bereits kurz zuvor im Triathlon M  60-Europameister geworden war. Auf Lanzarote kam es zum Wiedersehen der beiden. Erneut mit dem besseren Ende für Schweiger, der mit seiner Zeit von 11:50:59 Stunden gewann. Das Podest machte der Franzose Jean Luc di Maria komplett, der 1:51 Minute vor Klindworth ins Ziel kam.

Mit dem Rad über 2400 Höhenmeter

Früh morgens war der Startschuss gefallen. Für die 800 Starter ging es zunächst auf die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke im Atlantik. Kurios: Mit seiner Uhr maß Klindworth sowohl eine weitere Strecke als auch eine längere Schwimmzeit. Durch den Wind kamen hohe Wellen hinzu, sodass die Teilnehmer nicht erkennen konnten, an welcher Position sie in die erste Wechselzone kamen. All das beeindruckte Klindworth scheinbar nicht. Er stieg als Zweiter auf das Rad und begab sich auf den nächsten Abschnitt des Ironmans, der aufgrund seiner 2 400 Höhenmeter zu einem der härtesten der Welt gehört.

Weiterhin widrige Bedingungen bestimmten die 180 Kilometer, die er – zwischenzeitlich auf Platz sechs liegend – als Vierter beendete. Da es in diesem Jahr zwei Startplätze und nicht nur einen gab, war die Qualifikation für Hawaii noch immer möglich. Auf dem abschließenden Marathon überholte er aber nur noch den Drittplatzierten. Dennoch ergab sich für Klindworth die Chance auf Hawaii, nachdem Schweiger seinen Verzicht bekanntgab. Aufgrund befürchteter diverser Corona-Einschränkungen vor Ort und während der Reise sagte aber auch der Athlet des TV Scheeßel ab. Er will sich nun Mitte November in Mexiko für 2022 qualifizieren.

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