Scheeßeler Ironman bei Eschfeldlauf Dritter im Halbmarathon / Doppelsieg für Christina und Mira Wilkens

Klindworth trotzt der Hitze

Sieger unter sich: Mira Wilkens (l./TuS Rotenburg) gewann den „Fünfer“, Kyra Frenz (Team Ronolulu) den Schülerlauf.

Kreis-Rotenburg - Von Matthias FreeseBOTHEL · Manch einer kapitulierte vor der Hitze, doch Jürgen Klindworth taute bei 35 Grad erst so richtig auf. Mit einem Lächeln im Gesicht lief der Ironman des TV Scheeßel ins Ziel. „Hervorragend, das war ein schöner Lauf“, bemerkte der 50-Jährige nach seinem Debüt beim Botheler Eschfeldlauf. Mit einer Zeit von 1:29:21 Stunden belegte er im Halbmarathon den beachtlichen dritten Rang hinter Favorit René Jäger (Garbsener SC/1:20:25) und Andreas Kornelsen (MC Walsrode/1:22:39).

„Endlich musste Jürgen mal nicht frieren“, feixte Vereinkamerad Thomas Lokajzcyk, als er Klindworth im Ziel gratulierte. Der wiederum verriet: „Am schönsten war es bei Kilometer zehn, als man mir zugerufen hat, dass Deutschland 4:0 gewonnen hat.“ Und Tina Masuch, Scheeßels Triathlon-Chefin, die selbst als beste Frau den Halbmarathon in 1:42:37 Stunden beendet hatte, strahlte: „Da waren wir vom TV Scheeßel ja ganz erfolgreich.“ In der Tat, zumal ihr zwölfjähriger Sohn Max Versemann im Fünf-Kilometer-Lauf mit starken 20:32 Minuten als Sieger der B-Schüler-Klasse aufgewartet hatte.

Auch die Familie Wilkens aus Riepholm machte abermals auf sich aufmerksam: Christina Wilkens (Freilauf Visselhövede) gewann über die zehn Kilometer ungefährdet die Frauenwertung (42:32), die 16-jährige Tochter Mira Wilkens (TuS Rotenburg) war über die fünf Kilometer schnellste Frau (20:20) und ließ ihren Vater Olaf Wilkens zwei Minuten hinter sich.

Die Temperaturen machten die sechste Auflage des Eschfeldlaufs jedoch für viele zu einer Tortur, zwei Mal musste der Rettungswagen denn auch das Krankenhaus ansteuern. „Schweinisch“, nannte Andreas Oberschilp (LG Bremen-Nord), der den Zehn- und den Fünf-Kilometer-Lauf für sich entschied, die klimatischen Bedingungen. Und Halbmarathon-Sieger Jäger gestand: „Meine 1:20 sind nichts Dolles, ich wollte aber auch nicht an meine Leistungsgrenze gehen.“ Roland Friedrichsen (Fortuna Rotenburg), der in 1:35:48 Stunden als Fünfter einlief, steuerte nach der ersten Erfrischung denn auch gleich die Massagebank an, um sich die Waden „durchkneten“ zu lassen.

Trotzdem gab’s es sogar einige Doppelstarter: Neben Oberschilp auch Alexander Juhnke (TuS Reeßum), dessen 46:23 im „Zehner“ angesichts der 20:50 im „Fünfer“ aufgewertet werden.

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