Ironman Florida: Triathleten überzeugen mit starken Leistungen in Panama City

Klindworth läuft mit drei Minuten Vorsprung ins Ziel

+
Geschafft: Olaf Duden (v.l.), Jürgen Klindworth, Alexander Riwny und Olaf Hader gingen beim Ironman Florida in Panama City an den Start. Die vier Triathleten überzeugten mit sehr guten Leistungen.

Rotenburg - Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 25 Grad ging der Ironman Florida in Panama City über die Bühne. Bei dem Wettkampf über 3,8 Kilometer Schwimmen im Ozean, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen lieferten die Triathleten Olaf Duden, Jürgen Klindworth (beide TV Scheeßel), Olaf Hadler und Alexander Riwny (BSV Buxtehude) beim „längsten Tag ihres Jahres“ eine beeindruckende Vorstellung ab. Klindworth war in der Altersklasse M 50 nicht zu stoppen und sicherte sich den Sieg.

Nicht nur innerhalb der 32 deutschen Starter schnitt das Quartett, das sich intensiv vorbereitet hat und zusammen im Regionalligateam aus Buxtehude aktiv ist, hervorragend ab. Mit Zeiten von knapp mehr als einer Stunde kamen sie im vorderen Feld aus dem Wasser. Dann wirkte sich das Wechseltraining aus, denn jeder überholte auf dem Weg einige Athleten.

Jetzt kam die Paradedisziplin von Duden. Meile um Meile schob er sich auf seinem Rad im Gesamtklassement immer weiter nach vorne. Seine Zeit von 4:40:24 Stunden unterboten nur 33 Profis und zehn Amateure. Auf der abschließenden Marathon-Distanz verlor er zwar einige Plätze, mit der Gesamtzeit von 9:28:02 Stunden kam der in Wiegersen beheimatete Duden aber gleich bei seinem ersten Ironman auf Platz 95. In seiner Altersklasse M 35 wurde er Zehnter.

Am weitesten vorne platzierte sich der Daerstorfer Riwny in der Gesamtwertung. Auf dem Rad verbesserte er bereits seine Position, sein toller Marathonlauf brachte ihn mit einer Gesamtzeit von 9:14:36 Stunden auf den 60. Gesamtplatz von fast 3 000 Startern. In der M 30 belegte er damit den siebten Rang.

Bei den beiden erfahrenen Athleten Hadler und Klindworth war es vor allem die Konstanz in allen drei Disziplinen, die ihre Klasse wiederspiegelte. Der in Appel wohnende Hadler hatte sich für Florida viel vorgenommen. Er wollte nach mehreren Versuchen endlich die Zehn-Stunden- Schallmauer knacken. Mit seiner Zeit von 9:42:15 Stunden gelang ihm das eindrucksvoll.

Für den Sittenser Klindworth war es ein phantastischer Wettkampf. Die Glücksgefühle stellten sich schon auf der Radstrecke ein: Erstmals seit vielen Jahren fuhr er ohne Rückenschmerzen. In 4:56 Stunden stellte er zudem eine neue Bestzeit auf. Ungewiss war, wie er die Laufstrecke übersteht. Wegen muskulärer Probleme war an regelmäßiges Training zuletzt nicht zu denken gewesen. Nach 15 Kilometern hatte er zwar Schmerzen, die Wade hielt aber durch. So kam er überglücklich nach 9:36:43 Stunden über die Ziellinie. Obwohl er mit 54 Jahren einer der ältesten Teilnehmer der M 50 war, gewann er die Altersklassenwertung mit drei Minuten Vorsprung.

Der Gesamtsieg ging übrigens an Victor Del Corral. Der Spanier legte den Marathon in 2:37:29 Stunden zurück und war damit schnellster Läufer. Am Ende stand die Zeit von 7:53:12 Stunden für ihn zu Buche. Vorjahressieger Andrew Starykowicz (USA) wurde vor dem Tschechen Filip Ospaly Zweiter.

Bilder der Relegation: Knapper Wolfsburg-Sieg über Braunschweig

Bilder der Relegation: Knapper Wolfsburg-Sieg über Braunschweig

„Hoya ist mobil“ 2017

„Hoya ist mobil“ 2017

Treckertreffen in Dreeke

Treckertreffen in Dreeke

Ginsengfest und Mittelalter-Spektakel in Walsrode

Ginsengfest und Mittelalter-Spektakel in Walsrode

Meistgelesene Artikel

1:0 im Festival der Fehlschüsse

1:0 im Festival der Fehlschüsse

Feiern oder trauern? Das wichtigste Spiel für den RSV

Feiern oder trauern? Das wichtigste Spiel für den RSV

Kunstrasen-Diskussion: DFB-Studie von 2006 aufgetaucht

Kunstrasen-Diskussion: DFB-Studie von 2006 aufgetaucht

Niestädt mit Köpfchen – 1:0 gegen Celle

Niestädt mit Köpfchen – 1:0 gegen Celle

Kommentare